Samsung hat sich bei Galaxy S6 böse verschätzt

(Bild: Gizmodo)

Das Wall Street Journal berichtet von einer massiven Fehleinschätzung Samsungs was die Absatzchancen des Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge betrifft. Die Schätzung war so schlecht, dass nun sogar der Gewinn stark sinken wird. Was war passiert?

Samsung Galaxy S6 Edge

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Samsung Galaxy S6 (schwarz) und Samsung Galaxy S6 Edge (weiß) im Vergleich

Samsung hat dem Bericht des WSJ nach gedacht, dass sich das Galaxy S6 Edge schlechter verkauft als das Galaxy S6. Man habe mit einer Quote von 1:4 gerechnet und natürlich auch entsprechend produziert. Allerdings stellte sich jetzt wohl heraus, dass die Modelle gleich gut verkauft werden. Nun hat Samsung viel zu viele S6 gebaut – vor allem in der Farbe Weiß.

Als der Fehler bemerkt wurde, habe sich Samsung bemüht, die Produktionszahlen des Galaxy S6 Edge herauszuschrauben.

Analysten gehen laut WSJ davon aus, dass Samsung im zweiten Quartal zwischen 71 und 76 Millionen Smartphones ausgeliefert hat – etwa 20 Prozent davon sollen auf die beiden Galaxy-S6-Modelle entfallen. Im Vorjahreszeitraum habe Strategy Analytics 74,5 Millionen verkaufte Samsung-Smartphones ermittelt.

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Samsung rechnet im zweiten Quartal erneut mit einem Rückgang seines operativen Gewinns. Der vorläufigen Bilanz zufolge ist der Überschuss zwischen April und Juni um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 6,9 Billionen Won (5,5 Milliarden Euro) geschrumpft. Die Gewinne des koreanischen Konzerns nehmen seit Ende 2013 unter anderem durch die Sättigung und die zunehmende Konkurrenz im Smartphonemarkt kontinuierlich ab.

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Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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