Dell Workstation Media Day 2015 mit Kung Fury Special

(Foto: Dell)

Zu seinem diesjährigen Workstation Media Day lud Dell eine Hand voll Journalisten und Blogger ins schwedische Stockholm. Neben einigen Besuchen bei diversen Business-Kunden von Dell wurden wir zudem noch mit einer kleinen Überraschung belohnt.

Dell Precision Media Day 2015: Exklusive Bilder

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Besuch bei Fido

Dell zeigt Journalisten gerne einmal was seine Business-Kunden mit diversen Precision-Workstations anstellen. Dieses Jahr ging es daher nach Stockholm wo sich, wie wir jetzt wissen, das europäische Mekka für Visual Effects Studios, versteckt hält.

Visual Art

Am Rande Stockholms drehte sich beim Dell-Kunden Visual Art alles rund um die Möglichkeiten mit Werbebannern auf Bildschirmen. Größte Kunden sind dabei das McDonald’s Franchise, EA, Sony Entertainment und der schwedische Möbelriese IKEA. Vizepräsident Peter Karlsson plauderte etwas aus dem Nähkästchen und erzählte, dass man früh erkannt habe wie sich Displays optimal für Werbemaßnahmen nutzen lassen.

(Bild: ubergizmo.de)

Heutzutage betreut Visual Art europaweit viele wichtige Kunden. Vor allem die dynamische Werbeschaltung, wie sie Karlsson nennt, stellt dabei das Keyfeature ihrer Werbemaßnahmen dar. So können Geschäftskunden über eine speziellen App gezielt jeden gemieteten Bildschirm ansteuern und tagesaktuelle Werbung schalten.

Gerade in der Gastronomie lassen sich hierbei gute Beispiele finden. So ist Visual Art auch dafür verantwortlich, dass McDonald’s seit einiger Zeit auf Displays für die Speisekarte über den Schaltern im Schnellrestaurant setzt. Mit nur einem Klick ändert sich so das Angebot von Frühstück auf Mittagessen. Doch ebenso lassen sich auch Preise rasch anpassen. Hier zeigte uns Visual Art eine Billardleuchte mit Displays, die in Pubs die Kunden auf die Happy Hour aufmerksam machen soll.

(Bild: Dell)

(Photo: Dell Inc.)

Produziert werden die Werbebanner im Kundenauftrag übrigens im hauseigenen Studio. Und möchte man Peter Karlsson von Visual Art glauben schenken, so war die Entscheidung zu den Workstations von Dell natürlich die beste Wahl. Das kann ich selbst nicht beurteilen, fleißig und effizient gearbeitet wurde aber während unseres Besuches auf jeden Fall ;-).

Fido, Kung Fury und Kickstarter

Im Anschluss ging es zu Fido im Herzen Stockholms. Fido bezeichnet sich selbst als “eines der größten und besten VFX- und Animation Studios Skandinaviens”. Claes Dietmann, Executive Producer bei Fido, verriet uns zudem, dass man besonders stolz auf “Flauschiges” und “Federiges” sei. Animationen zu neueren Kinohits wie Edge of Tomorrow, World War Z und Robocop stammen daher auch teilweise von Fido. Wobei ich mich frage: Wo finden wir flauschige Elemente in diesen Filmen?

Ganz interessant empfand ich auch, dass das Testimonial “Freddie” vom Müller Jogurt “Froop” aus der schwedischen Animations-Schmiede stammt. Das Besondere an diesen Werbeclips ist, dass sie von Fido zu 100 Prozent a Dell Workstations erstellt werden. Jede Frucht, jedes Blatt und natürlich auch das Camälion Freddie stammen demnach von Fidos VFX- und Animations-Profis.

(Bild: ubergizmo.de)

Ebenfalls zu 100 Prozent vor einem Greenscreen ist übrigens auch der Kurzfilm Kung Fury bei Fido entstanden. Hierzu vielleicht ein kurzer Hintergrund: Die Idee zum Film stammte von David Sandberg, der auch die Hauptrolle des “Kung Fury” in seinem Film übernahm. Über Kichstarter sammelte Sandberg 600.000 US-Dollar und schaffte es so zum bisher erfolgreichsten Kickstarter-Projekt außerhalb der USA.

Nach dem Erfolg auf Kickstarter nahm Sandberg Kontakt zu Fido auf, die sich bereit erklärten das Projekt zu übernehmen. Laut Fidos Claes Dietmann hätte der Kurzfilm auch viel Zeit und Nerven gefressen, denn Sandberg wäre nie so wirklich mit den einzelnen Szenen zufrieden gewesen. Letztendlich sei man aber froh Kung Fury produziert zu haben, denn seitdem wäre Fidos Bekanntheitsgrad unheimlich gewachsen. Etwas missmutig stand man aber Sandbergs Idee gegenüber, dass Kung Fury nicht vermarktet wird, sondern es den Trash-Movie als kostenlosen Stream online gibt.

Im Gespräch verriet man mir auch, dass Kung Fury nur mit 14 Schauspielern entstanden ist. Die meisten Statisten kamen dabei aus den USA und waren als Beggar zum Filmset nach Stockholm eingeladen gewesen. So reiste auch ein Kung Fury Fan extra an, um die Rolle des Nazi-Soldaten zu übernehmen. Nachdem Sandberg aber mehr als einen Soldaten haben wollte, wurde die einzelne Person insgesamt 100.000 mal per copy & paste in den Kurzfilm eingefügt.

Das hierzu nötige Tool musste Fido extra entwickeln. Nun steht das Nazi Crowd Tool Kit aber als kostenloser Download zur Verfügung.

(Bild: ubergizmod.de)

(Titelbild: Dell Inc. via flickr.com / Artikelbilder: Übergizmo.de)

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