Fast 22 Millionen US-Bürger von Hackerangriff betroffen

(Bild: shutterstock)

Nun sind neue Zahlen bezüglich des Hackerangriffs auf die US-Regierung bekannt geworden. So sollen bei insgesamt zwei Angriffen Daten von US-Bürgern erbeutet worden sein. Der Angriff im April 2015 betraf dabei etwa 4,2 Millionen ehemalige und aktuelle Mitarbeiter der Bundesbehörde. Beim Angriff im Juni 2015 erbeuteten die Hacker dagegen die Daten von 21,5 Millionen US-Bürgern - darunter 1,1 Millionen Fingerabdrücke.

Es sollen laut Computerworld persönliche Daten inklusive der Sozialversicherungsnummer in die Hände der Täter gelangt sein. Dabei ist praltisch jeder betroffen, der seit dem Jahr 2000 für einen Job bei einer US-Behörde eine Sicherheitsprüfung durchlaufen habe.

19,7 Millionen Datensätze gehörten demnach Personen, die für die US-Regierung arbeiten, gearbeitet haben oder sich um eine Stelle bei einer Behörde beworben haben. Dazu kommen 1,8 Millionen Angehörige und Freunde von Mitarbeitern und Bewerbern, die ebenfalls durchleuchtet wurden. Außerdem erbeuteten die Hacker 1,1 Millionen Fingerabdrücke.

In einer Pressemitteilung bestätigte das OPM zudem, dass die Täter möglicherweise auch einige Gesundheits- und Finanzdaten von Bewerbern kompromittierten. Der größte Teil dieser Informationen sei jedoch auf separaten Systemen hinterlegt, zu denen die Hacker keinen Zugriff hatten.

7 unglaubliche hacks

Bild 1 von 7

1 - Ampeln
2006 verschafften sich Hacker Zugang zum Ampelsystem in L.A.. Sie verlängerten die Rotphasen an Verkehrsknotenpunkten. Ein Verkehrschaos mit Staus ohne Ende war die logische Folge.

Diejenigen, deren Daten bei dem zweiten Angriff gestohlen wurden, hat das OPM nach eigenen Angaben noch nicht informiert. Die Behörde schließt auch nicht aus, dass Personen zu den Opfern gehören, die vor dem Jahr 2000 überprüft wurden. Ab 2000 sei die Wahrscheinlichkeit aber höher.

Beide Vorfälle werden vom OPM in Zusammenarbeit mit dem Department of Homeland Security und dem Federal Bureau of Investigation untersucht. Der Pressemitteilung des OPM zufolge haben die Ermittlungen ergeben, dass die Täter nicht mehr im OPM-Netzwerk aktiv sind. „Zu diesem Zeitpunkt ist es sehr wahrscheinlich, dass keine neuen wichtigen Details über einen Datendiebstahl bei diesen Vorfällen gefunden werden.“

 

Tags :Quellen:ComputerworldVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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