Irrer betäubt Freundin um in Ruhe zu zocken

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Wie gestört kann man eigentlich sein? Da soll doch tatsächlich ein Irrer seine Freundin mit K.o.-Tropfen betäubt haben, damit er in Ruhe mit seinen Kumpels ein Videospiel weiterzocken kann.

Was würdet ihr tun, wenn euch eure Freundin am Videospielen mit euren Kumpels hindern will? Eure Freunde bitten zu gehen? Die Freundin ignorieren? Den Dialog suchen? Alles nachvollziehbare Optionen. Was sich dieser Mann aus Castrop-Rauxel jedoch dabei dachte, seine Freundin kurzerhand zu betäuben, um danach in aller Seelenruhe weiterzuzocken, ist mir wirklich ein Rätsel.

Angeblich soll die Freundin des 23-Jährigen nach 10 Stunden Arbeit nach Hause gekommen sein. Dort saß dann ihr Freund mit Besuch auf der gemeinsamen Couch, was ihr mächtig gegen den Strich ging. Wie der Täter nun vor Gericht zugab, soll er daraufhin heimlich „vier bis fünf“ K.o.-Tropfen in ihr Getränk gemischt haben.

Die Freundin soll daraufhin bis zum nächsten Mittag durchgeschlafen haben. Selbst als sie dann zur Arbeit ging, war sie immer noch derart müde, dass sie sporadisch einschlief. Der Grund für ihre Müdigkeit wurde ihr erst bewusst, als ihr Freund ihr gestand, dass er sie betäubt hatte. Immerhin zog sie daraus die richtigen Konsequenzen und verließ den Wahnsinnigen.

Der Freund gab zu, damals regelmäßig Drogen konsumiert zu haben. Laut der WAZ bereue er seine Tat. Das Landesgericht Castrop-Rauxel verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 500 Euro.

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Tags :Quellen:Bild, ShutterstockVia:DerWesten

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