PC-Markt bricht stark ein

PC Verkäufe (Bild: Shutterstock)

Insgesamt verlor der weltweite PC-Markt  im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal 9,5 Prozent. Das ist der größte Rückgang seit über zwei Jahren. Die Prognosen sehen aber wieder etwas besser als.

Als Grund für den starken Einbruch sehen die Experten von Gartner unter anderem im starken Dollar. Auch sei im Quartal letzten Jahres der Support von Windows XP ausgelaufen, was sich damals positiv auf den PC Markt auswirkte.  Seitdem habe es keine weiteren Auslöser für ein neues Wachstum gegeben. Die seien erst ab dem dritten Quartal zu erwarten. Der Markt werde wahrscheinlich erst im kommenden Jahr wieder zu einem Wachstum zurückkehren.

Lenovo konnte trotz sinkender Absatzzahlen seine Führungsposition gegenüber Hewlett-Packard ausbauen. Der Marktanteil des chinesischen Unternehmens erhöhte sich um 0,6 Punkte auf 19,7 Prozent, während HPs Anteil bei 17,4 Prozent stagnierte. Dell erzielte mit 4,9 Prozent das geringste Minus der Top-5-Anbieter. Die Verkaufszahlen von Asus und Acer brachen indes um 10,2 beziehungsweise 20,2 Prozent ein.

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In der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) gingen die PC-Verkäufe sogar um 15,7 Prozent auf 18,6 Millionen Einheiten zurück. Hier hielt sich HP vor Lenovo, Dell, Asus und Acer. Auffällig ist, dass auch in EMEA Dells Verkaufszahlen im Jahresvergleich deutlich stabiler waren (Minus 3,9 Prozent) als die der Konkurrenz (Minus 13,1 bis 32,6 Prozent).

Den US-Markt dominierte HP im zweiten Quartal vor Dell und Lenovo. Das chinesische Unternehmen erwirtschaftet als einziger großer Anbieter ein Plus von 9,7 Prozent, was es Lenovo auch ermöglichte, Apple auf den vierten Platz zu verdrängen. Der iPhone-Hersteller verkaufte in den Vereinigten Staaten 1,922 Millionen Macs, 2,5 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Tags :Quellen:GartnerVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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