Samsung experimentiert mit unsichtbaren virtuellen Knöpfen

Samsung beantragt Patent für unsichtbare Knöpfe (Bild: Samsung)

Samsung hat sich wieder einmal ein Patent sichern lassen, von dem sich das Unternehmen erhofft, es bald sinnvoll im Markt durchsetzen zu können. Die Rede ist von fast unsichtbaren virtuellen Knöpfen, die sich nahe des Randes des Touchscreens befinden. Damit soll beispielsweise die Kamera-App gestartet werden. Na, ob der Nutzen daraus wirklich so bahnbrechend ist?

Wenn es um Patente geht können Unternehmen gar nicht genug haben, denn man weiß ja nie, als wie sinnvoll sich mache Innovationen in der Zukunft erweisen können. Samsung steht ganz weit an der Spitze, wenn es um Patente für Wearables geht. Die Schwierigkeit liegt nur darin, ihnen im Markt mittels innovativer und populärer Produkte zum Erfolg zu verhelfen. Ein solches Patent hat Samsung gerade wieder angemeldet. Es beschreibt den Einsatz von unsichtbaren virtuellen Schaltflächen, Sensor Pads genannt, am Rand des Bildschirms. Damit sollen etwa die Kamera-App oder andere Anwendungen gestartet werden können. Denn die Wahl der zu öffnenden App bleibt offenbar dem Nutzer überlassen.

Wir sind gespannt, ob und wann Samsung dieses Patent Realität werden lässt. Ob sich dadurch aber wirklich ein intuitiver Nutzen ergibt, wagen wir zu bezweifeln. Außerdem müssen Mechanismen integriert werden, um unbeabsichtige Betätigungen dieser Tasten auszuschließen. Wäre doch schrecklich nervig, sollte sich ständig ungewollt die Kamera aktivieren. Praktische Einsatzmöglichkeiten für Linkshänder oder durch den Positionswechsel des Sensor Pads für die Kamera im Selfie-Modus könnten wir uns dagegen gut vorstellen.

Interessanterweise verfügen sowohl Apple als auch Google bereits über Patente zu unsichtbaren Kontrolleinheiten auf der Geräterückseite. Samsungs Idee scheint bisher allerdings die spezialisierteste zu sein. Auch Samsung Pantentantrag für ein faltbares Gerät kürzlich wurde angenommen.

Tags :Quellen:Patently AppleVia:Übergizmo.com

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