OnePlus 2 soll kleiner werden und mit riesigem Akku kommen

OnePlus

Das Unternehmen OnePlus nervt durch seine häppchenweise Ankündigungspolitik von technischen Features seines kommenden Smartphones. Praktisch jeden Tag werden einzelne Details genannt, aber ein großes Bild wird nicht gezeichnet. Mittlerweile sind aber die Eckdaten des OnePlus 2 klar.

Das neue OnePlus 2 soll Ende Juli 2015 offiziell vorgestellt werden und nun setzen sich langsam alle Einzelheiten zu einem Gesamtbild zusammen. Das Unternehmen hatte in der jüngsten Vergangenheit winzige Details seines neuen Geräts bekannt gegeben – jeden Tag aufs Neue. Damit erhoffte man sich wohl eine größere Medienpräsenz – doch der Plan ging nicht auf.

Auf Reddit verrieten Angestellte von One nun, dass das kommende Smartphone OnePlus 2 etwas kompakter sein wird. Wie groß, ist immer noch unbekannt. Ein Akku mit einer Kapazität von 3300 mAh soll die Laufzeit jedoch erhöhen. Die Kamera werde besser als die bisherige. Auch hier fehlen noch Angaben zur Auflösung.

Darüber hinaus werden die hierzulande üblichen LTE-Frequenzen auch unterstützt, hieß es in der Fragerunde.

Vorab hatte der Hersteller auf seiner Google+-Seite verraten, dass im OnePlus 2 4 GByte RAM verbaut werden und der schnelle 64-Bit-Prozessor 810 in der Version 2.1 zum Einsatz kommt. Als bisher schnellster Snapdragon kombiniert der 810 zwei Quad-Core-CPUs, einen ARM Cortex-A57 und einen Cortex-A53. Er enthält zugleich eine Grafikeinheit des Typs Adreno 430 mit 30 Prozent mehr Leistung bei bis zu 20 Prozent weniger Stromverbrauch gegenüber dem Vorgänger Adreno 420. Er ist für 4K-Bildschirme optimiert und kann auch ein externes 4K-Display über HDMI 1.4 ansteuern. Der leistungsstarke High-End-SoC kam allerdings immer wieder durch Hitzeprobleme ins Gespräch.

Auch OnePlus ist sich dieses Problems offenbar bewusst und versichert, beim OnePlus 2 Probleme mit einer erhöhten Wärmeentwicklung vermeiden zu können. Das Modell sei mit einer Weiterentwicklung des Qualcomm Snapdragon 810 ausgestattet, und bei dieser Version 2.1 des Prozessors sollen sich Kunden keine Gedanken um ein Heißlaufen des Chips machen müssen.

OnePlus zufolge wurden in enger Zusammenarbeit mit Qualcomm alle nötigen Vorkehrungen auf der Hardware- sowie Softwareseite getroffen, um den neuen Snapdragon 810 v2.1 in das OnePlus 2 zu integrieren und eine optimale Performance zu gewährleisten. Wärmeleitpaste sowie Grafit sollen für eine gleichmäßige Verteilung der entwickelten Wärme sorgen und damit Leistungsprobleme vermeiden. Zudem soll das auf Android basierende Oxygen OS für die Zusammenarbeit mit dem Snapdragon 810 optimiert worden sein.

Mit OnePlus 2 wird der chinesische Hersteller außerdem auf die Steckverbindung USB Typ C setzen. Diesen neuen Anschluss bieten bislang nur sehr wenige Smartphones, aber auch Google wird ihn mit Android M unterstützen. Kombiniert mit dem neuen Standard USB 3.1 kann er schnelleres Laden und höhere Übertragungsraten ermöglichen. Nicht zuletzt macht der USB-Typ-C-Stecker die Handhabung einfacher, da es egal ist, in welcher Ausrichtung er in die Buchse gesteckt wird. Darüber hinaus stellt OnePlus noch einige weitere nützliche Funktionen für USB Typ C in Aussicht, die es sich durch Patente gesichert habe. Die Rückwärtskompatibilität soll ein mitgelieferter Adapter sichern.

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OnePlus 2 soll weniger als 450 Dollar kosten. Die offizielle Vorstellung seines neuen Flaggschiffs hat der Hersteller für den 27. Juli angesagt und will die Keynote als Virtual-Reality-Event übertragen. Das setzt eine zum Download bereitgestellte App und eine einfache Virtual-Reality-Brille in der Art von Cardboard voraus. Die Veranstaltung soll aber mit oder ohne VR zugänglich sein.

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Tags :Quellen:Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de
  1. Ähhm dein Ernst? Oneplus nervt dami? Ja, vielleicht die, die ständig neue Artikel schreiben müssen.. hehe.. ich finde es als Kunde einfach nur spannend und genial.

  2. Ihr solltet lieber darüber aufklären, dass man von denen keine Rechnung bekommt! Selbst auf Anforderung nicht. Erst wenn man den Betrag bei PayPal zurückbucht, kommt eine Rechnung. Die enthält natürlich keine Umsatzsteuer. Dass PayPal nicht hilft, werden die meisten User mittlerweile wissen. Für ein Unternehmen ist das damit ein ziemlich teurer Kauf, den man sich überlegt hätte, wenn man dies vorher auf den Seiten des Herstellers lesen könnte! Gerade wenn man in China bestellt, checkt man vorher alles ab. Doch auf die Idee einer fehlenden Rechnung kommt man nicht! Das ist unseriös. Die Geräte kommen schließlich aus England und damit aus der EU, wo Rechnungen unter Unternehmern Pflicht sind!
    Vana

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