Facebook fordert den Tod von Flash

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Der Facebook Sicherheitsexperte Stamos setzt sich für das Ende von Adobe Flash ein. Er forderte Adobe per Twitter dazu auf, den Support für die Flash-Technik einzustellen. Außerdem soll Adobe ihrem Flash-PlugIn mit Killbits den Todesstoß geben. Ein festes Ablaufdatum für Flash sei die einzige Möglichkeit, die Abhängigkeit zu lösen und ein komplettes Ökosystem zu aktualisieren.

Das Plug-In Flash ist nun bereits 20 Jahre alt und gehörte bei seiner Einführung zu den Grundpfeilern des WWW. So kann man mit Flash nicht nur Videos abspielen. Auch Browser-Games und animierte Werbung setzen häufig auf Flash.

Doch Flash hat einen großen Haken: Immer wieder werden neue Sicherheitslücken bekannt, die es Hackern erlauben in Systeme und Netzwerke einzudringen. Auch bei dem Cyberangriff auf das Weiße Haus wurde ein Flash-Exploit genutzt.

In den vergangenen Tagen musste Adobe zweimal seine Nutzer vor kritischen Anfälligkeiten in Flash Player für Windows, Mac OS X und Linux warnen. Details zu den Schwachstellen fanden sich in Unterlagen, die Hacker dem italienischen Spähsoftwareanbieter Hacking Team gestohlen und anschließend im Internet veröffentlicht hatten. Zwei dieser Lücken sind derzeit noch ungepatcht.

Dieses Jahr hat Adobe bereits zehn Sicherheitsupdates für Flash Player bereitgestellt, darunter vier außerplanmäßige Patches. Sie schließen insgesamt 131 als kritisch eingestufte Sicherheitslücken.

Eines der Haupteinfallstore für Schadsoftware ist der Browser und seine Plug-ins. Neben Flash sind auch Java und Silverlight immer wieder von Sicherheitsproblemen betroffen. Nutzer sollten auf diese Plug-ins entweder komplett verzichten oder sie so konfigurieren, dass sie nicht automatisch Inhalte abspielen, sondern erst die Zustimmung des Anwenders einholen. Dieses als „Click-To-Play“ bekannte Feature bieten unter anderen Firefox und Chrome.

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Am 04. Februar 2004 gründete Mark Zuckerberg, zusammen mit Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin das soziale Netzwerk, das anfangs auf diverse Universitäten in den USA beschränkt war. Was in Harvard klein begann erreichte nach nur einem Jahr bereits eine Million Mitglieder aus 800 Universitäten. Bild: Shutterstock
Tags :Quellen:ZDNet.comVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de
  1. Der Ruf nach Abschaltung wird mit jeder Sicherheitslücke lauter.
    Die Frage, die sich mir stellt ist, wieso man es nicht einfach nicht mehr verwendet. Damit wäre das Problem dann auch weg…

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