Moneypenny: Facebook arbeitet an digitalem Assistenten

Messenger-Facebook

Nachdem sich die Gerüchte, nach denen Facebook einen eigenen Musik-Streaming-Dienst entwickelt als falsch heraus gestellt haben, könnte stattdessen ein digitaler Assistent für die Messenger-App in Arbeit sein, die als Moneypenny bezeichnet wird. Doch statt eines weiteren Helfers im Stile von Siri, Cortana oder der Google Sprachsuche soll Facebooks Lösung einen anderen Ansatz verfolgen.

Bond-Fans werden sofort die Referenz erkennen. Moneypenny ist der Name der Sekretärin aus den populären James Bond Büchern und Filmen. Wie The Information berichtet, sei Moneypenny nicht mit anderen virtuellen Assistenten wie Cortana oder Siri zu vergleichen. Stattdessen soll es sich um einen Service handeln, der den Nutzer mit „echten Leuten“ verbindet, die bei „der Suche und Bestellung von Produkten und Leistungen sowie anderen Aufgaben“ aushelfen.

Es scheint, als handele es sich bei Moneypenny mehr um ein modernes Conciergesystem statt um einen eigentlichen digitalen Assistenten. Einige andere Unternehmen versuchen die Vermittlung zu anderen Personen zur Lösung von Aufgaben ebenfalls umzusetzen, einschließlich aber nicht ausschließlich zur Bestellung von Mahlzeiten oder von Flugtickets.

Dem Bericht zufolge wird Moneypenny bereits intern bei Facebook von Angestellten genutzt. Ob und wann sich die helfende Hand aus dem Netz auch in die Öffentlichkeit des Messengers wagt, ist ungewiss. Zum aktuellen Zeitpunkt fühlen wir uns nur sehr an das erfolglose Konzept von Googles Helpouts erinnert.

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Am 04. Februar 2004 gründete Mark Zuckerberg, zusammen mit Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin das soziale Netzwerk, das anfangs auf diverse Universitäten in den USA beschränkt war. Was in Harvard klein begann erreichte nach nur einem Jahr bereits eine Million Mitglieder aus 800 Universitäten. Bild: Shutterstock

Tags :Quellen:The InformationVia:Übergizmo.com

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