Polizei spürt vermisste Kinder mit Spotify auf

(Bild: Spotify)

Tools wie "Find my iPhone" helfen, verlorene oder gestohlene Gegenstände wiederzufinde nund manchmal spürt man sogar Personen auf die mitsamt ihrem Smartphone irgendwo festsitzen. Interessanterweise ist auch möglich, mit Spotify vermisste Kinder aufzuspüren, obwohl Spotify solche Tools nicht bietet. Wie war das möglich?

Wie konnten mit Spotify vermisste Kinder aufgespürt werden? Eine Frau namens Brittany Nunn hatte ihre Kinder entführt, nachdem sie einen Sorgerechtsstreit gegen den Vater der Kinder vor Gericht verloren hatte.

Sie schaffte es zusammen mit den Kindern monatelang der Polizei zu entwischen, doch dann kam County Sheriff Drew Weber, der es einmal an einer alternativen Lokalisationsmethode versuchte.

Nach dem der Sheriff herausfand, dass Nunn Spotify-Nutzer ist, beantragte er einen Durchsuchungs- und Herausgabebefehl um auf das Konto von Nunn zugreifen zu können. Er schaffte es sogar, eine IP-Adresse ausfindig zu machen, von der aus auf den Spotify-Account zugegriffen wurde. Auch von Netflix und anderen Anbietern, bei denen Nunn ein Konto hatte, besorgte er sich die Zugangsdaten auf richterliche Anordnung.

Die Daten wurden dann dem FBI übergeben und auch das US-Außenministerium wurde eingeschaltet, das über sein Konsulat in Mexiko an die dortigen Regierungsstellen herantrat. Denn die Mutter und die Kinder befanden sich nicht mehr in den USA sondern in Mexiko. Die Kinder und die Mutter wurden schließlich ausfindig gemacht, in die USA zurück gebracht wo nun der Mutter der Prozess gemacht werden dürfte.

Wer hätte gedacht, dass Spotify einmal für so etwas gut ist?

Tags :Quellen:Mit Material von Ubergizmo.com
  1. Es heißt Konsulat und nicht Konsolat, genauso wie es nicht coundy sondern county heißt! Herrje, wie kann man bei so einer Rechtschreibung nur etwas verfassen?

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