Zukunft des Reisens: Opel und Deutsche Bahn beteiligen sich an Mitfahrzentrale flinc

(Bild: Flinc)

Schon heute reisen viele mit einer Kombination von Verkehrsmitteln, um zum Ziel zu kommen. Damit in Zukunft Verkehrskonzepte noch verbunden werden können, haben sich die Deutsche Bahn und auch der Autohersteller Opel an der Mitfahrzentrale flinc beteiligt. So können sie ihre Mobilitätsdienste intelligent weiterspinnen.

Opel und die Deutsche Bahn haben sich an der Internet- und App-basierte Mitfahr-Plattform flinc beteiligt. Opel will mit der Technik von flinc seine Mobilitätsdiensten in ganz Europa ausweiten.

„Für Opel ist diese Partnerschaft ein wichtiges strategisches Investment. Es wird in Zukunft entscheidend sein, sich vom reinen Produkthersteller zum Anbieter von vernetzter Mobilität zu entwickeln“, so Opel-Marketingchefin Tina Müller.

Opel und Flinc kennen sich bereits – die interne Mitfahrzentrale für Opel-Mitarbeiter wurde bereits im ersten Quartal 2015 gegründet – und die Sache ist offenbar erfolgreich. Aktuell sollen monatlich 9.000 Fahrten über die App-basierte Plattform vermittelt werden und die Tendenz zeigt nach oben. Ab 2016 soll Flinc die Technikplattform stellen, um über CarUnity, die neue Carsharing-App von Opel, auch Ride-Sharing zu ermöglichen.

Was das genau sein wird, lässt Opel lieber noch im Ungewissen – aber üblicherweise ist damit gemeint, dass sich spontane Fahrgemeinschaften mit dem Smartphone bilden lassen, wobei natürlich nur registrierte Mitfahrer teilnehmen können. Der Dienst sorgt dann in der Regel die passenden Personen für die gewünschte Strecke zusammen und optimiert die Wegstrecke ein wenig, damit auch alle zu ihren Zielen kommen, ohne dass große Umwege gefahren werden müssen. Für den Fahrer lohnt sich das – er bekommt eine Nutzungsgebühr von den Mitfahrern. Bei CarUnity spielt es natürlich keine Rolle, ob es sich um einen Opel oder um ein anderes Fabrikat handelt, mit dem der Autofahrer unterwegs ist.

Flinc kooperiert auch schon mit der DB-Regio-Bus-Tochter Südbadenbus und dem Schwarzwald-Baar-Kreis. Dabei sollen verschiedene Verkehrsmittel umweltschonend für den Kunden verbunden werden – und wie oben beschrieben werden von den Autofahrern geplante Fahrten über die Onlineplattform annonciert. Die Nutzer geben ihrerseits gewünschte Verbindungen ein und die Plattform sorgt für das Matchmaking. Dabei berücksichtigt die Anwendung auch Mischvarianten inklusive dem öffentlichen Nahverkehr – und deshalb ist die Bahn natürlich sehr interessiert, auch künftig mit im Boot zu sitzen.

Aber jetzt mal im Ernst: Habt ihr schon einmal eine Mitfahrzentrale benutzt? Wie sind eure Erfahrungen gewesen? Schreibt es einfach in die Kommentare, wir sind wirklich gespannt.

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising