Nutzerin ändert nach Facebook-Sperre Namen amtlich in Pseudonym um

(Bild: Facebook)

Ein kurioser Fall entwickelte sich aus Facebooks harter Einstellung gegen Falschnamen auf dem sozialen Netzwerk vorzugehen. Nachdem der Account einer Nutzerin als Pseudonym entlarvt und vorläufig gesperrt wurde, änderte die Frau ihren amtlichen Namen in "Jemmaroid von Laalaa". Wenn's schön macht...

Sicher hat jeder von euch beim Durchscrollen seiner Freundesliste auf Facebook eine Handvoll Kontakte bemerkt, die nicht unter ihrem richtigen Namen angemeldet sind. Die Gründe dafür reichen von Jux und Tollerei über Datenschutz bis hin zur Verschleierung der eigenen Identität, um unerwünschten Freundschaftsanfragen aus dem Weg zu gehen. Letzteres war die Begründung der Britin Jenny Rogers, die sich in dem sozialen Netzwerk als „Jemmaroid von Laalaa“ ausgab. Pseudonyme sind Facebook ein Dorn im Auge, weswegen es schon vor einiger Zeit zu Auseinandersetzungen mit Tranvestiten und anderen Künstlern kam, die ihre wahre Identität nicht preisgeben wollen.

Natürlich wurde Rogers‘ Pseudonym von der Facebook-Polizei als solches erkannt und die Nutzerin aufgefordert, sich auzuweisen. Diese fälschte kurzerhand ihren Ausweis, um der Sperrung ihres Accounts zu entgehen. Doch genau das passierte, als die Prüfung des Dokuments den Schwindel entlarvte. Was dann passierte, lässt vermuten, dass Frau Rogers im Vorhinein schon kein besonders gutes Verhältnis zu ihrer Identität hatte, denn sie änderte ihren amtlichen Namen in „Jemmaroid Von Laalaa“ um. Nun hat Facbook ihren Account wieder freigegeben. Ein Sprecher ruderte zurück: „Wir entschuldigen uns für den Zwischenfall und haben den Account wieder aktiviert.“

Eine reichlich extreme Reaktion, um der Löschung auf Facebook zu entgehen. In Deutschland wäre die Namensänderung nicht annähernd so einfach über die Bühne gegangen. Ist euch euer Account genug wert, um euren Namen zu ändern?

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Am 04. Februar 2004 gründete Mark Zuckerberg, zusammen mit Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin das soziale Netzwerk, das anfangs auf diverse Universitäten in den USA beschränkt war. Was in Harvard klein begann erreichte nach nur einem Jahr bereits eine Million Mitglieder aus 800 Universitäten. Bild: Shutterstock

Tags :Quellen:Evening StandardVia:DerStandard.at
  1. Facebook überschätzt die eigene Bedeutung und benimmt sich arrogant und anmaßend. Sollte mir die Klarnamenpflicht in die Quere kommen, hätte ich wieder mehr bildschirmlose Freizeit, da ich den Account komplett deaktivieren würde. Und ohne mich würde das für meine Freunde auch keinen Sinn mehr machen, sie würden ihre Accounts ebenfalls löschen. ;-)
    Im Ernst: Die meisten fahren ihre FB-Aktivitäten ohnehin zurück, da käme so ein Anlass gar nicht ungelegen, um den endgültigen Schritt zu gehen.

  2. Deswegen habe ich meinen Account vor rund 6 Monaten gelöscht.
    Auf die Spionageaktion vom Herrn Zuckerberg habe ich keine Lust.

    Wie mein Vorredner schrieb : „Facebook überschätzt die eigene Bedeutung und benimmt sich arrogant und anmaßend. “

    Adé Facebook. Wer’s braucht…

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