Windows 10 wird auch auf USB-Stick verkauft

(Bild: ZDNet.de)

Immer weniger Laptops werden mit CD-/DVD-Laufwerk ausgeliefert. Die flachen Ultrabooks ohnehin nicht. Kein Wunder also, dass Microsoft die Erwartungen bestätigt und Windows 10 auch auf einem USB-Stick verkauft. Das Betriebssystem kann bereits bei Amazon.com für 119,99 (Home-Edition) bezieungsweise 199,99 Dollar (Professional) vorbestellt werden. Der Stick enthält der Artikelbeschreibung zufolge die 32- und die 64-Bit-Version.

Einen einzigen Haken hat diese Nachricht jedoch: Planmäßig wird Windows 10 am 29 Juli veröffentlicht. Die vorraussichtliche Auslieferung soll laut Neowin erst ab dem 16. August erfolgen. In der Zwischenzeit hat Amazon das Veröffentlichungsdatum gar auf den 30. August verschoben.

Auf Nachfrage von VentureBeat bestätigte ein Microsoft-Sprecher lediglich, dass man Windows 10 tatsächlich auch auf einem USB-Stick kaufen kann. Der Vertrieb starte kurz nach dem Launch von Windows 10 über die üblichen Handelskanäle. In den USA entspreche der Preis für Windows 10 dem von Windows 8.1.

Als Verkäufer der USB-Sticks nennt Amazon Microsoft. Im eigenen Store des Softwarekonzerns findet sich das Produkt indes noch nicht. Auch andere Händler listen bisher keine Windows-10-USB-Sticks.

Microsoft bringt Windows 10 auch auf USB-Sticks in den Handel (Screenshot: ZDNet.de).

Microsoft bringt Windows 10 auch auf USB-Sticks in den Handel (Screenshot: ZDNet.de).

Anfang Juli hatte Microsoft angekündigt, dass es zumindest das kostenlose Upgrade auf Windows 10 in Wellen ausliefert. Möglicherweise führt das Unternehmen aber auch die Kaufversionen Schritt für Schritt ein, beispielsweise zuerst die Downloadversion und die Product Key Card und anschließend erst USB-Sticks mit Windows 10.

Nutzer, die mit einem startfähigen USB-Stick ihr Windows 10 frisch installieren wollen, sind allerdings nicht auf den von Microsoft angebotenen Stick angewiesen. Die ISO-Dateien, die Microsoft zum Download bereitstellen wird, lassen sich leicht auf einen USB-Stick übertragen. Mit einem Trick kann man aber auch die Datei „install.esd“, die sich nach einer Aktualisierung auf jedem System findet, in eine ISO-Datei umwandeln.

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Das Microsoft sein Betriebssystem auch auf USB-Sticks anbietet, ist eigentlich überfällig. Viele Notebooks und erst recht Tablets verfügen längst nicht mehr über DVD-Laufwerke, was die Installation eines neuen Betriebssystems mehr oder weniger umständlich gestalten kann. Fast immer aber ist ein geeigneter USB-Anschluss vorhanden und ermöglicht per Flash-Speicherstick eine Installation ohne Umwege – weder externes DVD-Laufwerk, Download einer ISO-Datei noch Erstellung eines eigenen Installationsmediums sind somit erforderlich.

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Tags :Via:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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