Drohnen behindern Feuerwehreinsatz in Südkalifornien

Feuer in Südkalifornien (Bild: Twitter/NBC LA)

Ein Großflächenbrand in Südkalifornien hinterlässt ein postapokalyptisches Bild verbrannter Fahrzeuge und dichter Rauchwolken. Der Brand hatte in den vergangenen Tagen den „Interstate 15“ erreicht und zahlreiche Menschen dazu gebracht, ihre Fahrzeuge zurückzulassen, um sich in Sicherheit zu begeben. Die lokale Feuerwehr gibt an, dass Drohnen den Löscheinsatz verzögerten.

Wie NBC LA berichtet, seien fünf Drohnen über dem Feuer gesichtet worden. Zwei davon behinderten die Flugzeuge der Feuerwehr, sodass diese ihr Flammschutzmittel frühzeitig abwerfen mussten. „Die beiden Drohnen verfolgten unsere Flugzeuge, was unseren Einsatz um 15 bis 20 Minuten verzögerte“, so Marc Peebles, Einsatzleiter der Feuerwehr von San Bernardino, gegenüber NBC LA. „Die Drohnen sind mit Schuld daran, dass die Flammen auf den Interstate 15 übergriffen.“

Drohnen sind für die Piloten der Feuerwehr lebensgefährlich, weil sie Flugzeuge beschädigen und im schlimmsten Fall zum Absturz bringen können. Indirekt stellen sie damit auch eine Gefahr für Menschen dar, denen die Feuerwehr zu helfen versucht.

Wie NBC LA berichtet, sei es bereits das dritte Mal in diesem Monat gewesen, dass Drohnen einen Feuerwehreinsatz in Kalifornien behinderten. Getötet wurde niemand, einige Menschen mussten aufgrund von Brandverletzungen ins Krankenhaus.

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Tags :Quellen:NBC LAVia:Gizmodo.com

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