Windows 10 wird bis 2025 Support erhalten

(Bild: ZDNet.de)

Obwohl Microsofts neues Betriebssystem Windows 10 erst kurz vor seinem Start steht, müssen wir bereits über sein Ende sprechen. Wie aus einer Aktualisierung des Informationsblatts zum Lebenszyklus von Windows hervor geht, garantiert das Unternehmen Support für zehn Jahre. In dieser Zeit wird Windows 10 kostenlos auf dem neuesten Stand gehalten. Wir werden wohl doch nicht das letzte Windows gesehen haben.

Wie Windows 8 darf auch Windows 10 fünf Jahre lang von grundlegendem Support profitieren und wird im Anschluss weitere fünf Jahre erweiterten Support in Form von sicherheitsrelevanten Updates erhalten. Über den „Todestag“ von Microsofts Jüngstem, dem 14. Oktober 2025, hinaus erhalten nur noch zahlende Kunden Sicherheitsupdates für Windows 10. Änderungen werden aber nicht mehr vorgenommen.

In einer Fußnote erläutert Microsoft, was es unter der „unterstützten Lebenszeit eines Geräts versteht“. „Updates sind kumulativ, wobei jedes Update auf allen vorausgegangenen Updates aufbaut. Ein Gerät muss das jüngste Update installieren, um weiter unterstützt zu werden. Updates können neue Funktionen, Fixes (sicherheitsrelevant und nicht sicherheitsrelevant) oder eine Kombination aus beidem enthalten. Nicht alle Funktionen eines Updates stehen für alle Geräte zur Verfügung.“

Weitere Einschränkungen beim Bezug von Patches können sich laut Microsoft aus fehlenden Treibern oder inkompatibler Hardware ergeben. Auch der Ablauf des Supports durch den Hersteller eines Geräts kann dazu führen, dass es keine Updates mehr von Microsoft erhält. Schließlich weist Microsoft vor allem bei mobilen Geräten darauf hin, dass Updates unter Umständen auch regional unterschiedlich beziehungsweise in Abhängigkeit vom Mobilfunkanbieter verteilt werden können.

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Wie ZDNet-Blogger Ed Bott anmerkt, können derzeit allerdings auch Geräte, die ein Original Equipment Manufacturer nicht mehr offiziell unterstützt, problemlos auf Windows 10 aktualisiert werden. Auch fehlende Treiber- und Firmwareupdates führten wahrscheinlich nicht dazu, dass Geräte keine Windows-Patches mehr installieren können.

Ungeklärt ist allerdings, wie Microsoft damit umgeht, dass Windows 10 im Gegensatz zu früheren OS-Versionen keinen direkten Nachfolger erhalten soll. Zuletzt hatten Nutzer die Möglichkeit, alle zwei bis drei Jahre auf eine neue OS-Version mit zehnjährigem Support umzusteigen. Bott vermutet, dass Microsoft in zwei bis drei Jahren ein bestimmtes Windows-10-Release nutzt, um den 10-Jahres-Zeitraum zu verlängern. „Das ist aber reine Spekulation und wir müssen auf die tatsächliche Antwort warten“, schreibt Bott.

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Tags :Quellen:MicrosoftVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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