Google Glass Enterprise Edition soll als widerstandsfähiges Modell für den Arbeitsplatz kommen

(Bild: Google)

Google Glass ist doch nicht tot. Das nächste Modell wird nicht die erwartete aufgehübschte und damit massentauglichere Version 2.0 sein, sondern ein Nebenableger der Datenbrille. Google Glass Enterprise Edition heißt die Variante, welche für den praktischen Einsatz in der Arbeitswelt gedacht ist und entsprechend widerstandsfähig designt wurde.

9to5Google bezieht sich auf einige Prototypen, die sich derzeit in der finalen Entwicklungsphase befinden, zu denen nicht genannte Quellen Zugang hatten. Optisch seien die Unterschiede zur Explorer Edition, die zuvor verkauft und wieder zurückgezogen wurde, gar nicht so groß. Vielmehr seien die Verbesserungen praktischer Natur. So sollen die Bügel der Google Glass Enterprise Edition einklappbar und das gesamte Gestell weit stabiler gebaut sein.

Auch hinsichtlich der Elektronik habe die Entwicklung unter der Aufsicht von Nest-Chef Tony Fadell auf größere Robustheit mit der Vorgabe gezielt, einen Sturz auf den Boden oder Stöße in einer raueren Arbeitumgebung unversehrt zu überstehen. Den Informanten zufolge soll das Gerät außerdem wasserdichter sein durch weniger Öffnungen und besser abschließende Bedienelemente. Sichtbar stehe nicht die Form, sondern die Funktion im Vordergrund.

Lies auch: Eric Schmidt: Google Glass ist nicht tot

Die neue Datenbrille soll nicht in den Einzelverkauf kommen, sondern ausschließlich über ausgewählte Partner im Programm „Glass for Work“ vertrieben werden. Anders als bei der im Januar eingestellten Explorer Edition sei nicht an einen Verkauf an Konsumenten und das entsprechende Marketing gedacht.

9to5Google berichtete kürzlich bereits über einen Wechsel der Enterprise Edition zu einer Atom-CPU von Intel. Sie soll nicht nur für einen deutlich spürbaren Leistungsschub sorgen, sondern zugleich eine etwas längere Akkulaufzeit bieten. In den Prototypen verbaut sei außerdem ein größeres Display für eine bessere Darstellung. Bestätigt wurden auch frühere Berichte, wonach Glass künftig WLAN-Verbindung nach 802.11a/b/g/n/ac im 2,4- und 5-GHz-Band unterstützt. Google wolle dadurch offenbar die Nutzung von Videostreaming-Anwendungen im Arbeitsumfeld begünstigen.

Tags :Quellen:9to5GoogleVia:Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising