GoPro startet Plattform für Video-Lizenzierung

(Bild: GoPro)

GoPro will über eine neue Plattform Lizenzen für Filme vermitteln, die mit seinen Kameras aufgenommen wurden. Mit einer laufend erhöhten Anzahl von Clips hofft der Kamerahersteller darauf, im Bereich Videos das zu werden, was die Bildagenturen Getty Images und Shutterstock für Fotos sind.

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GoPro Hero3+ vs. GoPro Hero3

Zum Start stehen 600 Videos bereit, einige davon auch in 4K-Auflösung. Sie stammen von Amateuren sowie professionellen Videofilmern, mit denen GoPro Lizenzverträge geschlossen hat. Videofilmer müssen sich ebenso wie die potenziellen Lizenznehmer für eine Teilnahme bewerben. Das Lizenzierungsangebot wendet sich insbesondere an Werbeagenturen mit Preisen, die bei 1000 Dollar für eine Videoaufnahme beginnen, abhängig vom Ausmaß der kommerziellen Verwendung sowie Verbreitung.

„Wir haben fast täglich Anrufe von Kreativagenturen, TV-Sendern und Filmstudios bekommen, die unsere Inhalte nutzen wollen“, zitiert Adweek den GoPro-Manager Adam Dornbusch. „Inhaltlich wird das auf einem sehr hohen Niveau bleiben. Wenn Sie nach Aufnahmen aus dem Regal suchen, dann ist das die Plattform.“

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Erfolgreich wurde GoPro mit seinen kompakten und robusten Action-Cams, die insbesondere bei sportlichen Aktivitäten zum Einsatz kommen und oft beeindruckende Aufnahmen liefern. Die Kameras des im kalifornischen San Mateo ansässigen Unternehmens können am Körper oder an der Kleidung getragen werden. Damit können sich die Käufer beispielsweise beim Sport filmen, aber die Kameras kommen auch im professionellen Umfeld zum Einsatz. Filmfirmen oder Immobilienunternehmen nutzen sie für Luftaufnahmen.

Die Werbebranche traut GoPro Licensing zu, bedeutsame Einnahmen für das Unternehmen zu generieren. Laut eMarketer haben sich Video-Inserate zu einer Branche mit einem insgesamten Umsatz von 7,7 Milliarden Dollar entwickelt. Weiteren Zuwachs erhofft sich GoPro durch eine für das erste Halbjahr 2016 geplante Drohne sowie ein Kamerasystem für Virtual-Reality-Inhalte.

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Tags :Via:Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de

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