Apple nimmt Google Nest aus den Apple Stores

(Bild: Google)

Google Nest - der intelligente Thermostat, der die Heizung passend zu den Gewohnheiten der Bewohner regelt, wurde bisher auch in Apple Store verkauft - auch weil es einfach keine Alternative gab. Doch nun werden die Geräte nicht mehr angeboten. Was war passiert?

Elgato Eve Apple Homekit

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Elgato Eve
Elgato Eve (Bild: Übergizmo)

Es war nicht die Produktqualität und Apple bringt auch keinen eigenen Thermostaten, doch trotzdem wird Google Nest in den Apple Stores und im Apple Onlineshop nicht mehr angeboten. Das Produkt ist einfach nicht Apple HomeKit-kompatibel und nun gibt es eine passende Alternative.

Apple gehörte einem Bericht von Mashable nach zu den ersten Einzelhändlern, die den Thermostaten bei dessen Marktstart im Jahr 2011 in ihr Sortiment aufnahmen. Als Ersatz finde sich im Apple Store inzwischen der 249 Dollar teure Thermostat Ecobee 3, der zu HomeKit kompatibel sei.

Mashable geht zudem davon aus, dass Nest-Produkte in absehbarer nicht in die Apple-Shops zurückkehren werden, da Google mit Brillo inzwischen eine eigene Smart-Home-Plattform vorgestellt habe. „Die Chancen sind allerdings hoch, dass Nest als Mittelpunkt von Googles eigenem Smart-Home-System dient“, schreibt der Blog.

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Es ist auch nicht das erste Mal, dass Apple Produkte konkurrierender Anbieter aus seinen Geschäften entfernt. Ein Rechtsstreit zwischen Bose und der Apple-Tochter Beats führte beispielsweise vorübergehend zur Verbannung der Waren des Soundspezialisten. Nach der Ankündigung von Apple Watch und Apple Health verschwanden auch die Fitness-Tracker FitBit und Jawbone. Letztere hat Apple allerdings seit Juni wieder im Programm.

FitBit demonstrierte indes zuletzt eindrucksvoll, dass es auch ohne Apples Hilfe erfolgreich sein kann. Das Unternehmen startete im Juni mit einem deutlichen Kursgewinn an der Börse. Am ersten Handelstag erzielte die Aktie ein Plus von 50 Prozent. Seitdem ist der Kurs von 29 auf aktuell 46 Dollar gestiegen.

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Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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