Amazon will Luftraum für Drohnen reservieren

This undated handout photo released by Amazon on December 1, 2013 shows a flying "octocopter" mini-drone that would be used to fly small packages to consumers. Amazon CEO Jeff Bezos revealed on December 1 that his company was looking to the future with plans to use mini-drones to deliver small packages. AFP PHOTO / AMAZON  --- EDITORS NOTE --- RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / AMAZON " - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS

Wenn es nach Amazon geht, wird in Zukunft ein gewisser Teil des Luftraums für Drohnen reserviert sein. Zumindest unterbreitete das Unternehmen diesen Vorschlag auf einer von der NASA organisierten Konferenz in San Francisco. Außerdem will Amazon die Drohnen komplett autonom fliegen lassen.

37 unmögliche Amazon Rezensionen

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Warnwesten für Hühner für 25 Euro
"Preislich ist die Weste natürlich unwirtschaftlich, jedoch wollen meine Hühner sie nichtmehr hergeben. Verarbeitung gut, Gewicht und Passgenauigkeit bekommen 5 Sterne. Seither ist keines meiner Hühnchen mehr überfahren worden und selbst wildes Getier vergreift sich nichtmehr. Bahnübergänge, Ampeln, Rollstuhlfahrer- Dies ist jetzt keine Gefahr mehr! Keine besorgten Nächte in denen man nochmals im Schuppen nachsieht, ob die Hühner vom Feiern zurück sind." (Kuchen)

[Bild und Quelle: link]

Die Idee: Die Drohnen verständigen sich vollautomatisch untereinander um Kollisionen zu vermeiden. Sowohl in Deutschland, als auch in den USA ist es bisher verpflichtend, dass immer ein Mensch bei einem Drohnenflug eingreifen kann.

Konkret sieht die Idee der Aufteilung des Luftraums laut dem Wall Street Journal folgendermaßen aus. Amazon schwebt vor, den Luftraum unter 150 Metern in drei Bereiche aufzuteilen. Der Bereich zwischen 120 und 150 Metern bleibt den Drohnen-Flugverkehr vorbehalten. Zwischen 60 und 120 Metern soll der Drohnen Fernverkehr fliegen und unterhalb von 60 Metern der Nahverkehr.

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Bisher dürfen Drohnen in den USA und auch in Deutschland in der Regel nur fliegen, wenn ein Mensch Sichtkontakt zu ihnen hat und sie steuert. Für Firmen wie Amazon und DHL, die mittels Drohnen Pakete ausliefern wollen, ist das nicht praktikabel. Daher hat Amazon auf der NASA-Konferenz auch vorgeschlagen, dass eine strenge Standardisierung dafür sorgen soll, dass alle am Luftverkehr teilnehmenden Drohnen sich selbständig untereinander verständigen und so nicht nur autonom navigieren, sondern auch Kollisionen vermeiden können.

Dieser Vorschlag stieß PC World zufolge bei der NASA auf offene Ohren. Das Blatt zitiert einen Sprecher mit den Worten: “Sie haben wirklich gründlich nachgedacht. Ich denke, ihr Ansatz ist recht vernünftig und zudem auch sehr praxisnah. Das ist etwas, dessen Umsetzung wird zusammen angehen können.” Die Zustimmung ist womöglich auch darauf zurückzuführen, dass Amazon in seinen Vorschlägen NASA-Pläne für ein Monitoring-System für Drohnen aufgegriffen hat.

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Amazon möchte mit seinem Service Prime Air künftig in Ballungsräumen Produkte binnen 30 Minuten nach der Bestellung ausliefern. Die derzeitigen Richtlinien der US-Flugaufsichtsbehörde FAA schränken die Möglichkeiten aber so weit ein, dass daran aktuell nicht zu denken ist. Eine für kommerzielle Zwecke eingesetzte Drohne darf laut der FAA nicht über 25 Kilo wiegen.

Ferner ist ihr nur bei Tageslicht erlaubt, aufzusteigen und sie muss sich zudem kontinuierlich in Sichtweite des Bedieners befinden. Außerdem gelten eine maximale Flughöhe von 152 Metern sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h. Die Drohnen dürfen sich darüber hinaus weder bemannten Flugzeugen nähern, noch Personen überfliegen, die keinen direkten Bezug zum Flug aufweisen.

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Seit März darf Amazon unbemannte Flugobjekte lediglich für Forschungszwecke betreiben. Allerdsing sind auch hier die Auflagen so, dass der kommerzielle Einsatz in großem Stil ausgeschlossen ist: Die Drohnen dürfen nur eine Flughöhe von bis zu 400 Fuß (123 Meter) erreichen und lediglich am Tag bei guten Sichtbedingungen abheben. Sie müssen sich ferner stets in Sichtweite des Piloten aufhalten. Der benötigt zudem ein aktuelles Gesundheitszeugnis sowie eine Privatpilotenlizenz.

In Deutschland ist vor allem DHL bei der Erprobung von Drohnen zur Auslieferung von Paketen aktiv. Sie hat bereits Ende 2013 in einem ersten Projekt die Zustellung von Medikamenten erprobt. In einem nächsten Schritt wurde die Versorgung der Nordseeinsel Juist mittels Drohnen angegangen. Vorteil hier ist allerdings, dass die von DHL Paketkopter genannte Drohne in erster Linie das Meer überfliegt und nicht bewohntes Gebiet. Dagegen hat sich nämlich bereits vielfältiger Widerstand formiert.

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So offeriert das ProjektNoFlyZone eine Art Robinsonliste für Grundstücksbesitzer, die den Überflug von Drohnen nicht wünschen. Und mit einer im April erhaltenen Finanzspritze in Millionenhöhe arbeitet die Dedrone GmbH aus Kassel derzeit daran, ihr Drohnenwarnsystem DroneTracker marktreif zu machen. Aufgeschlossener scheint man da in Indien zu sein, wo in Mumbai vor gut einem Jahr bereits die Lieferung von Pizzen – allerdinsg zunächst auch nur versuchsweise – mittels Drohnen aufgenommen wurde.

Tags :Quellen:WSJVia:Mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de

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