Daran erkennt man Spam-Mails [Ratgeber]

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Die Gefahr ist alt und trotzdem brandaktuell. Manche Spam-Mails versuchen Internetnutzer in der "heimischen" Umgebung ihres E-Mail-Providers dazu zu bringen, auf einen Link in der Nachricht zu klicken und dadurch Passwörter abzugreifen oder gefährliche Software auf dem Computer einzuschleusen. Die folgende Galerie soll vor allem unerfahrenen Internetnutzern helfen, den Blick für Spam zu schärfen.

Es ist nicht lange her, da war ich kurz davor, auf eine gefährliche Spam-Mail hereinzufallen. Ich hatte gerade einen Artikel über Ebay verkauft, als nur einen Tag später eine Mail von eben jenem Auktionsportal in meinem Postfach lag. Ein zunächst gewöhnlich anmutender Absender, ein normaler Betreff und eine professionell formatierte Nachricht, die optisch und sprachlich nicht vom Original unterscheidbar war. Nur der Inhalt klang verdächtig, da man mich dazu aufforderte, mein Passwort einzugeben. Achtung! Kein seriöses Unternehmen würde seine Kunden per Mail zu so etwas zwingen. Doch im Falle von Ebay, Amazon, Telekom, Sparda-Bank, Paypal und vielen mehr sind genau solche gefälschten Nachrichten im Umlauf.

Ich denke, ich darf mich durchaus als medienaffin und einen erfahrenen Internetnutzer bezeichnen. Trotzdem scheine auch ich nicht absolut gefeit vor der täglichen Gefahr der Spam-Mails. Viele tausend Menschen beginnen aber gerade erst, das Internet zu nutzen, das heutzutage, anders als früher, unglaublich vielseitige und geschickte Manipulation übermittelt. Wie soll man da ohne anfängliche „Schulung“ die harmlosen von den gefährlichen Links unterscheiden können, wenn es doch nur Feinheiten, Nuancen sind, die die Kriminellen enttarnen? Ich hoffe, die folgende Galerie, bestehend aus 100% Spam, bringt darum ein bisschen Licht ins Dunkel.

Achtung Spam!

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Das besorgte Unternehmen
Es kann natürlich sein, dass sich ein Online-Dienstleister um seine Kunden sorgt. "Verdächtige Aktivitäten" klingen jedoch äußerst vage, die Aufforderung zur Eingabe "persönlicher Daten" und die Drohung außerdem äußerst unseriös. Ein Blick auf die tatsächliche Amazon-Seite bestätigt: Alles wie immer, nix verdächtig und keine Einschränkung. Trotzdem werden sicher einige auf die E-Mail hereingefallen sein, da sie einer originalen Amazon-Mail wahrlich ähnlich sieht!

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) listet ergänzend einige Beispiele für falsche Mails oder Internetseiten von großen deutschen Banken und der Erkennungsmerkmale der Originale auf: bsi-fuer-buerger.de (keine Sorge, dem Link kann man trauen!)

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