Elio: Dreirad-Auto mit 2,8-Liter-Verbrauch

(Bild:Elio Motors)

Was ist dreirädrig, verbraucht 2,8 Liter Benzin auf 100 Kilometer und kostet nur 6.800 US-Dollar? Der Elio von Elio Motors. Diese Kreuzung zwischen Auto und Motorrad soll in den USA ab 2016 gebaut werden, doch noch sammeln die Erfinder Geld ein.

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Bildquelle: Elio Motors

Der Elio von Elio Motors ist ein dreirädriges Auto. Vorne sind 2 Räder, hinten eines. Die beiden Personen, die damit fahren können, sitzen hintereinander, aber immerhin nicht im Freien sondern unter einer Kuppel. In den 50er Jahren gab es auch in Deutschland einige Autos mit dieser Konfiguration, doch das Elio kommt aus dem Jahr 2015 und aus den USA.

Per Crowdfunding-Investment haben knapp 7000 Miniinvestoren bereits ihre Unterstützung zugesagt, bei der 25 Millionen US-Dollar in einem Monat bei der Website Startengine zusammen kamen.

Im Gegensatz zu bisherigen Crowdfunding-Plattformen erlaubt StartEngine durch eine Gesetzesänderung in den USA, die erst seit 19. Juni gilt, private Kleinbeteiligungen an Unternehmen, ohne dass dafür umfangreiche Prospekte erstellt werden müssen. Allerdings ist die Gesamtsumme auf 50 Millionen US-Dollar pro Projekt begrenzt.

Durch die tropfenförmige Bauform soll der Luftwiderstand gering sein, so das mit dem 3-Zylinder-Motor nur 2,8 Liter Benzin pro 100 km verbraucht werden sollen. In knapp 10 Sekunden ist es auf 100 km/h. Auf Komfort wie elektrische Fensterheber, eine Klimaanlage sowie Airbags muss der Fahrer nicht verzichten. Auch ABS ist eingebaut.

Mit 19 Litern ist der Tank angesichts des geringen Verbrauchs üppig bemessen. Das 4 Meter lange Auto ist vorne nur 1,7 Meter breit.

Das Unternehmen will nun 25 Prototypen bauen, um Tests durchführen zu können und dann schon 2016 mit der Serienproduktion beginnen. Wir sind etwas skeptisch, ob dieses Konzept wirklich Sinn macht, denn schließlich gibt es schon lange Fahrzeuge, die mit vier Rädern, vier Sitzplätzen und weniger abenteuerlichen Aussehen unter 5 Liter (Diesel) verbrauchen – und deutlich größer sind und mehr Zuladung haben.

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    1. Ja dieses Projekt wird leider das selbe Schicksal wie das vom Loremo teilen. Nette Idee, schön gemacht, aber nicht Serienreif und dann verschwindet es in der Versenkung.

  1. würde nicht die Hand ins Feuer legen, daß dieses Projekt erfolgreich wird. Höchstwahrscheinlich ist der Kraftstoffpreis nicht hoch genug, um die Menschen zum Umdenken zu bewegen. Allerdings ist der Preis, sofern er realisierbar bleibt, der Verbrauch und die Einzigartigkeit des Elio eine große Chance den Markt zu erobern.
    Ich könnte mir sehr gut vorstellen mit dem Elio, als Zweitwagen, zur Arbeit und mehr unterwegs zu sein. Allerdings habe ich keine Probleme damit, von den anderen Autofahrern müde belächelt zu werden. Die meisten denken da anders.
    Bin wirklich gespannt, wie sich die Sache entwickelt.

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