Smartphone-Markt: Huawei überholt Microsoft

(Bild: flickr.com)

Während Samsung und Apple weiterhin den globalen Handy-Markt dominieren, zeichnet sich ein Umbruch beim dritten Platz ab. So wurde Microsoft nun Huawei abgelöst.

iPhone 6 Plus vs. Galaxy Note 4 vs. Ascend Mate 7

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Samsung Galaxy Note 4

Strategy Analytics hat die aktuellen Marktzahlen für Smartphones vorgelegt. Demnach würde sich der Gesamtmarkt für Handys mittlerweile zu 80 Prozent aus Smartphones zusammensetzen. Microsoft, welches im vergangenen Jahr noch eine sehr gute Position mit Nokia-Feature-Phones hatte, verlor hingegen kräftig an Marktanteilen. Neben der beendeten Kooperation mit Nokia sei hier vor allem das fehlende High-End-Segment bei Windows Phones zu nennen.

Das Unternehmen lieferte demnach 27,8 Millionen Geräte aus, was 6 Prozent Marktanteil bedeutet – und damit beinahe einen Negativrekord. Das chinesische Unternehmen Huawei hingegen, als Netzwerkausrüster in vielen Ländern immer noch misstrauisch beäugt, stieß bei Endverbrauchern auf weniger Skepsis und konnte 30,6 Millionen Mobiltelefone ausliefern. 7 Prozent Marktanteil bedeuten einen Rekordstand. Besonders beliebt war es auf seinem Heimatmarkt mit LTE-Modellen wie dem Mate 7. Sollte es wirklich das nächste Nexus-Modell für Google produzieren, sind weitere Zuwächse zu erwarten.

Marktführer bleibt Samsung trotz 7 Prozent Jahresrückgang. Es konnte sich im High-End-Bereich stabilisieren, während es im Billigbereich Schwierigkeiten hatte, etwa mit Huawei zu konkurrieren, berichtet Strategy Analytics. 89 Millionen ausgelieferte Telefone bedeuteten 20 Prozent Marktanteil.

Apple konnte zwar nur 47,5 Millionen verkaufte Geräte und damit 11 Prozent Anteil vorweisen, legte aber im Jahresvergleich um 35 Prozent zu. iPhone 6 und 6 Plus scheinen weiter weltweit beliebt, ganz besonders aber in China.

Auf dem fünften Rang findet sich mit Xiaomi ein zweiter chinesischer Hersteller. Sein internationales Wachstum hat sich laut Strategy Analytics abgeschwächt, während ihm Firmen wie Huawei und Meizu zunehmend auch auf dem Heimatmarkt Konkurrenz machen. Unter diesen Umständen ist es wohl als Erfolg zu werten, dass Xiaomi den fünften Platz weltweit behaupten konnte. Mit 19,8 Millionen verkauften Handys konnte es zudem das Vorjahresergebnis von 15,1 Millionen deutlich toppen. Übrigens hat es – in Person von Vizepräsident Hugo Barra – gerade einen Börsengang vorläufig ausgeschlossen.

(Titelbild: Jon Fingas via flickr.com)

Tags :Via:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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