Rückruf: Nvidia Tablet-Shield könnte anfangen zu brennen

(Bild: James Martin/CNET)

Nvidia ruft sein 8-Zoll-Tablet Shield wegen Brandgefahr zurück. Das sind keine guten Nachrichten für Besitzer des Geräts und lassen leichte Zweifel aufkommen, wie es um die Produktqualität des Herstellers bestellt ist. Der Akku ist wie bei vielen anderen Herstellern auch hier das Problem.

Nvidia Shield

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Die Vorderseite des Shield. Auch vorne löst die Kamera mit fünf Megapixel auf.

Nvidia ruft sein 8-Zoll-Tablet Shield freiwillig zurück, weil der Akku überhitzen kann, was ein Brandrisiko darstellt. Wer das Gerät gekauft hat, kann sich online mit einem Formular registrieren und dann die Formalitäten erledigen. Natürlich muss man vor der Rücksendung seine Daten backuppen.

Andere Produkte außer dem Shields-Tablet sind nicht betroffen. Das hört sich erst einmal seltsam an, doch Nvidia hat auch eine Spielkonsole namens Shield im Sortiment – und die ist nicht betroffen. Das Unternehmen stimme sich bei der Abwicklung mit den zuständigen staatlichen Stellen ab, heißt es.

Das Shield-Tablet ist für Gamer konzipiert und daher mit Nvidias eigenem auf der CES 2014 vorgestellten Quad-Core-Mobilprozessor Tegra K1 ausgestattet. Er basiert auf Nvidias Grafik-Architektur Kepler und bietet 192 Grafikkerne. Nvidia verbaut konkret die 32-Bit-Version mit vier 2,2 GHz schnellen Cortex-A15-Rechenkernen, denen nach dem 4-plus-1-Prinzip ein Companion-Kern für wenig anspruchsvolle Aufgaben und den Standby-Modus beigefügt ist. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß. Eine Erweiterung des internen Speichers um bis zu 128 GByte ist mittels einer MicroSD-Karte möglich.

Das 8-Zoll-IPS-Display des Tablets löst 1920 mal 1200 Bildpunkte auf. Es lässt sich auch mit einem mitgelieferten Stylus bedienen. Als Zubehör ist ein „Shield Controller“ lieferbar. Für die Audioausgabe sorgen zwei frontseitig angebrachte Stereolautsprecher mit Dual-Bass-Reflex-Port.

In Vorder- und Rückseite hat Nvidia je eine 5-Megapixel-Kamera für Foto- und Videoaufnahmen integriert, die beide HDR unterstützen. An Verbindungsoptionen sind je nach Modell WLAN nach IEEE 802.11b/g/n, Bluetooth 4.0 LE, UMTS mit HSPA+ und LTE vorhanden. Zur weiteren Ausstattung zählen GPS oder Glonass, eine Micro-USB-2.0-Schnittstelle, eine 3,5-Millimeter-Kombibuchse für Kopfhörer und Mikrofon sowie ein Mini-HDMI-Port, der auch 4K- alias Ultra-HD-Auflösungen unterstützt.

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Das Shield Tablet läuft unter Android. Mit dem Tablet lassen sich Spiele aus Googles Play Store herunterladen, inklusive für den Tegra-Prozessor optimierter Titel aus Nvidias TegraZone. Dank Nvidia Gamestream ist es auch möglich, Spiele via WLAN von einem PC mit kompatibler GPU (Geforce GTX 650 oder höher) zu streamen.

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Tags :Quellen:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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