The Random User: Eine Robotermaus, die sich wahllos durchs Internet klickt

The Random User Robotermaus von Monobo (Bild: Monobo Vimeo)

Ad Tracker, Google und die sozialen Medien geben ihr Bestes, möglichst viele Daten über unser Surf-Verhalten zu sammeln. Ein Klick hier, ein Klick da, „dieses Produkt müsste dir gefallen“ - nicht mit dem Random User! Die Robotermaus bewegt sich wahllos durchs Netz und klickt per Zufall auf irgendwelche Links - ein mechanisches Statement zu Online-Identität und dem gläsernen User.

Gebaut wurde die alte Ein-Button-Robotermaus mit Plastikfinger von Arturo Menero vom Designstudio Monobo. Aufgrund der Zufälligkeit ihrer Klicks und Bewegungen hat ihr Surfverhalten keinerlei nachvollziehbares Muster. Nach kurzer Zeit wird sie also auch den letzten Tracker davon überzeugt haben, dass sie kein Mensch ist. Wobei – ein gelangweilter Internet-Surfer bewegt sich vielleicht ganz ähnlich durchs Netz – klickt aber wahrscheinlich auf weniger Anzeigen als die Robotermaus.

Wie schnell man sich mit diesem Surf-Verhalten wohl einen Virus einfängt oder ein paar Euro an halbnackte Frauen überweist?

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Instaglasses
Mit Instaglass verpasst ihr kein Motiv mehr, denn diese Brille besitzt eine integrierte Kamera.
Tags :Quellen:LaughingSquidVia:Technabob
  1. Interessanter Ansatz um Google, Werbespammer, Daten- Sammler und NSA & Co zu täuschen.
    Nur eine reine Softwarelösung wäre viel effizienter, flexibler und preiswerter…
    Das ganze zeitgesteuert oder fern- einschaltbar, könnte auch die Anwesenheit am PC- / IP- Standort vortäuschen. (Alibi- Funktion…)
    Ein Sparten- Default / Filter könnte das Interessengebiet bestimmen. (Z.B. nur Links mit „Jesus“ als neutralen Inhalt… loool)
    (Es sei den NSA & CO wertet auch die Tastatursignale aus, und merken, dass die Kommandos nicht direkt von Tastatur kommen…)

    Also Freiheit und Anonymität liebende Programmierer: los programmieren und es der Menschheit frei bereitstellen.

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