13 Megapixel Selfie Smartphone – Übertreibt es Sony?

(Bild: Sony)

Sony zeigt mit dem Xperia M5 und dem Xperia C5 Ultra zwei Super-Selfie Smartphones. Das Sony Xperia M5 und das Sony Xperia C5 Ultra bieten für Selfies 13 Megapixel. Schlauer Schachzug oder überflüssiger Marketing Mist? Wie findet ihr den Megapixel-Wahn in der Frontkamera?

Update: Es schlich sich ein Fehler in den Megapixeln der Frontkamera ein, nun sollte alles passen. Danke an AD.

Egal wie sehr mich die über Selfies realisierte Selbstdarstellungssucht in verschiedenen sozialen Medien nervt, musste ich mir dennoch schon vor einiger Zeit eingestehen: Selfies haben sich über alle Gesellschaftsschichten ausgebreitet und sind zu einem (hoffentlich temporären) Phänomen geworden.

Ist es da nur konsequent, dass Sony im Xperia M5 und im Xperia C5 die Frontkamera derart gut ausstattet? Oder geht Sony mit dem Schwimmen auf der Selfie Welle baden? Eure Meinung interessiert mich brennend!

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Nun zu den harten Fakts: Das 5 Zoll große Xperia M5 erfüllt – wie man es bei Sony nahezu schon erwartet – die Anforderungen der Schutzklassen IP65 und IP68, ist also wasser- und staubdicht. Das Display löst 1920 mal 1080 Bildpunkte auf.

Das Telefon wird vom Achtkernprozessor MediaTek Helio X10 mit einer Taktrate von 2,0 GHz angetrieben. Der CPU stehen 3 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicher von 16 GByte kann mittels Micro-SD-Karten über den Einschub, der Class-10-Karten unterstützt, um bis zu 200 GByte erweitert werden.

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Der Schwerpunkt des 14,5 mal 7,2 Zentimeter großen, 7,6 Millimeter dicken und 142,5 Gramm schweren Xperia M5 liegt ganz klar auf den verbauten Kameras. Das 21,5-Megapixel-Modell in der Rückseite arbeitet mit Sonys Exmore-RS-Sensor, verfügt über einen fünffachen Digitalzoom, erlaubt Videoaufnahmen in 4K und wird von einem Digitalblitz unterstützt.

Es unterstützt Gesichtserkennung und Lächelauslöser, bietet diverse Effekte, Objekt-Tracking und Panoramafunktionen. Auch Geotagging von Bildern ist möglich. Die 13-Megapixel-Kamera in der Rückseite arbeitet ebenfalls mit Sonys Technik und nimmt Videos mit 1080p auf.

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Neben einem Beschleunigungssensor sind zudem auch ein Umgebungslichtsensor, ein digitaler Kompass und ein Näherungssensor verbaut. Mit Mobilfunknetzen verbindet sich das Smartphone mittels LTE (maximal 50 MBit/s im Upload und 150 MBit/s im Download) oder UMTS, mit WLANs nach den Standards 802.11a/b/g mit maximal 150 MBit/s.

Bluetooth und NFC sind ebenfalls an Bord, auch die Unterstützung für Miracast und DLNA fehlt nicht. Der Akku weist eine Kapazität von 2600 mAh auf. Das reicht laut Sony für rund 12 Stunden Gesprächszeit oder um bis zu acht Stunden lang Videos abzuspielen.

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Das mit einem 6 Zoll großen Display (ebenfalls 1920 mal 1080 Pixel) ausgestattete Xperia C5 Ultra besitzt sowohl vorne als auch hinten eine 13-Megapixel-Kamera – hinten allerdings unterstützt von einem LED-Blitz, vorne von einem Selfie-Blitz, der für genügend Helligkeit sorgen soll. In beiden kommt ein digitaler Vierfachzoom mit 22-Millimeter-Weitwinkel-Linse zum Einsatz und beide nehmen Videos mit 1080 p auf.

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Der Prozessor mit einer Taktrate von 1,7 GHz stammt ebenfalls von MediaTek (Modell MTK6752). Ihm stehen die GPU Mali760 MP2 mit 700 MHz und allerdings nur 2 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. In dem 16,4 mal 7,8 Zentimeter großen, 8,2 Millimeter dicken und 187 Gramm schweren Telefon ist ein Akku mit einer Kapazität von 2930 mAh verbaut.

Das Datenblatt (PDF) ist aktuell noch nicht einsehbar, Angaben zur Autonomiezeit des Akkus sind daher nicht verfügbar. Die Ausstattung in Bezug auf Mobilfunk scheint mit der des Xperia M5 identisch zu sein. Wichtiger Unterschied: Das C5 Ultra ist nicht staub- und wasserdicht.

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Beide Modelle will der Hersteller noch im August in ausgewählten Ländern in den Handel bringen. Zu Preisen und genauen Terminen für den Verkaufsstart der beiden Android-5.0-Geräte hat das Unternehmen aber noch keine Angaben gemacht. Von beiden Neuvorstellungen wird es auch eine Dual-SIM-Version geben. Als Gehäusefarben stehen Schwarz, Weiß und Gold zur Auswahl.

Tags :Via:Mit Material von Peter Marwan, ZDNet.de

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