HoloLens soll schon 2016 erscheinen

(Bild: Microsoft)

Microsofts Augmented-Reality-Brille soll als Entwicklerversion schon kommendes Jahr zur Verfügung stehen, teilte Microsoft-Chef Satya Nadella in einem Interview mit. Wann die Consumer-Version da sein wird, steht indes noch in den Sternen.

Microsoft will laut einem Interview, das die BBC mit Microsoft-Chef Nadella führte, die HoloLens-Brille 2016 vorstellen:„Wir werden zuerst Entwicklerversionen haben und dann gibt es mehr kommerzielle Nutzungsmöglichkeiten und es wird sich weiterentwickeln.“

(Bild: Microsoft)

Microsoft hatte die Brille erstmals auf der Entwicklerkonferenz Build 2015 im April gezeigt und ausgewählte Journalisten durften das Gerät auch kurz ausprobieren. Parallel wurde die Windows Holographic Platform vorgestellt, mit der Anwendungen für HoloLens programmiert werden können.

(Bild: Microsoft)

Microsofts ehrgeiziges Ziel ist es, die „Produktivität neu zu erfinden“. Um das zu erreichen, soll es unter anderem möglich sein, alle Universal-Apps für Windows 10 an Windows Holographic anzupassen.

Unter anderem zeigte Microsoft auf der Build einen Roboter, der sich mit HoloLens in eine menschenähnliche Cartoon-Figur verwandelte. In Zusammenarbeit mit einem Krankenhaus wurde außerdem ein virtueller Mensch in Lagen aus Haut, Muskeln und Knochen transformiert.

Ein anderes konkretes Anwendungsbeispiel für HoloLens ist die Weltraumforschung. Zusammen mit der US-Raumfahrtbehörde NASA entwickelt Microsoft ein Sidekick (deutsch: Handlanger) genanntes Projekt. Es soll der Besatzung der Internationalen Raumstation bei wissenschaftlichen und technischen Aufgaben helfen. In Kombination mit Skype kann HoloLens beispielsweise die Dinge, die ein Astronaut sieht, ans Bodenpersonal übertragen. Ein Techniker am Boden bietet dem Astronauten dann in der Augmented-Reality-Umgebung mitteln holografischer Anmerkungen und Zeichnungen Unterstützung an. Die für Ende Juni geplante Lieferung von zwei HoloLens-Brillen an die ISS scheiterte jedoch, da der Raumfrachter kurz nach dem Start explodierte.

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Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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