Konami: Wirtschaftsmagazin unterstellt erschreckende Arbeitsbedingungen

(Bild: Jeffrey J Coleman / Shutterstock.com)

Um die japanische Spieleschmiede Konami zeichnet sich ein zunehmend negatives Bild. Dem Wirtschaftsunternehmen Nikkei zufolge sind die Arbeitsbedingungen alles andere als angenehm. Den Unterstellungen nach würden Mitarbeiter überwacht und zur Strafe mit degradierenden Aufgaben beauftragt. Zuletzt trennte Konami sich von Metal Gear Solid-Schöpfer Hideo Kojima.

Wenn in letzter Zeit die Rede von Konami ist, dann selten in einem positiven Kontext. Nachdem sich das japanische Entwicklerstudio nach Konflikten von der festen Branchengröße und Metal Gear Solid-Schöpfer Hideo Kojima verabschiedete und sogar seinen Namen vom finalen Packshot zu Metal Gear Solid V: The Phantom Pain entfernte, erhebt die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei schwere Vorwürfe gegen Konami.

Stimmen die Informationen des Berichts, werden die Mitarbeiter des Unternehmens überwacht und mit Fließbandarbeiten bestraft. Wer beispielsweise seine Zeitkarte bei Pausenende zu spät abstempelt, wird laut aufgerufen.

Dem nicht genug, soll Konami einige Maßnahmen treffen, um Mitarbeiterabwerbungen zu verhindern. Diese erhalten angeblich wechselnde E-Mail-Adressen, welche aus zufällig bestimmten Zahlencodes generiert werden. Die Kommunikation ist auf das eigene Unternehmen beschränkt, da den Mitarbeitern eine Internetverbindung vorenthalten wird.

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(Bild: NeoGAF)

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Arbeitnehmer, die als nicht lohnend eingestuft werden, werden ans Fließband gestellt oder müssen anderen niedereren Arbeiten nachgehen, darunter die Funktion als Sicherheits- oder Reinigungskraft. Via Facebook kündigte ein Mitarbeiter Konamis an, den Arbeitsplatz zu wechseln, nachdem er zum Fließbandarbeiter degradiert wurde und infolgedessen an Depressionen litt. Angeblich mussten es ihm sämtliche Kollegen, die den Post mit „Gefällt mir“ markierten, nachtun und ebenfalls ans Fließband. Auch namhafte Produzenten seien betroffen.

Konami wollte sich bisher nicht zu den Anschuldigungen äußern. Was haltet ihr von den Anschuldigungen? Sollten sie sich bewahrheiten, wirft das mit Sicherheit kein gutes Licht auf das Studio und dessen künftige Veröffentlichungen.

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Metal Gear Solid V: The Phantom Pain

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Der Motherbase-Mechanismus aus "Peace Walker" bekommt eine wichtigere Rolle.
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