BeoLink Multiroom vereint alle Bang & Olufsen-Geräte im Haus

(Bild: Bang&Olufsen)

Bang & Olufsen ist vor allem bekannt für seine Premium-Musikwiedergabegeräte. Die erhalten nun ein neues Feature, genannt BeoLink Multiroom. Damit können alle Bang & Olufsen-Geräte per Touchgeste einem drahtlosen Musiksystem hinzugefügt oder von ihm entfernt werden. Auch alte Geräte sollen von dem Update profitieren.

„So einfach wie das Licht ein- und auszuschalten“, soll BeoLink Multiroom laut Bang & Olufsen sein. Während man Musik hört, kann ein anderes Bang & Olufsen-Gerät, das sich im gleichen drahtlosen Netzwerk befindet, einfach der Musikwiedergabe hinzugefügt werden. Das Streaming kann also Raum für Raum erweitert werden, sofern genügend Wiedergabegeräte im Haus stehen. Dazu genügt ein Antippen der berührungsempfindlichen Holzfront, die die Verwendung der Fernbedienung oder App überflüssig macht.

Natürlich hat die entsprechende App aber trotzdem einen Mehrwert. So kann sie auch ein Bang & Olufsen TV-Gerät in die Multiroom-Konfiguration einbinden und bietet einen Überblick über das ganze System an Bang & Olufsen-Produkten im Haus. Ebenso können einzelne Räume oder Geräte getrennt, hinzugefügt oder beispielsweise alle Wiedergabegeräte in den Standbymodus geschaltet werden. Andere Hersteller bieten solche Funktionen übrigens auch an.

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BeoLink Multiroom basiert vor allem auf BeoSound Moment, dem drahtlosen Audiosystem, das die eigene Musikkollektion sowie Streamingdienste in einem System vereint und sie per einfacher Berührung der Holzkonsole wiedergibt. Die Multiroom-Funktion weitet dies nun auf mehrere Räume aus und vernetzt die Geräte miteinander. Ein Bang & Olufsen TV-Gerät soll dabei außerdem sowohl als Lautsprecher als auch als Quelle in das Multiroom-System integriert werden können.

Auch ältere Bang & Olufsen-Geräte sollen in das System aufgenommen werden können. Dezidiert nennt der Hersteller den CD-Player BeoSound 9000 oder den Plattenspieler BeoGram 4000, die mit dem BeoLink Converter in das Multiroom-System integrierbar sind. Software-Aktualisierungen sollen darüber hinaus alle BeoLink-Multiroom-Geräte auf dem aktuellen Stand halten.

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Bleibt der wahrscheinlich größte Haken: Damit BeoLink Multiroom einen Mehrwert bietet, braucht es mindestens zwei entsprechende Geräte von Bang & Olufsen. Und die sind nicht gerade günstig. Der BeoPlay A9 beispielsweise, also der Satellitenschüssel-ähnliche Lautsprecher, der rechts im Titelbild zu sehen ist, kostet etwa 2.000 Euro. Premium eben.

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