42 Prozent der Angestellten rufen auch nach Feierabend berufliche E-Mails ab

Smartphone am Esstisch: Fast 9 von 10 Deutschen finden es unhöflich, wenn ihr Gegenüber beim Essen immer wieder auf das Handy schaut. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/109984 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/E.ON Energie Deutschland GmbH/Stefan Morisse" (Bild: E.ON)

Immer weniger Trennung von Freizeit und Arbeit: Berufstätige bleiben häufig auch in der Freizeit mit dem Job verbunden - und rufen zum Beispiel ihre E-Mails ab. Rund 42 Prozent aller Angestellten in Deutschland greifen auch nach Feierabend auf ihre elektronische Kommunikation mit Kollegen, dem Chef oder auch Kunden zu.

Weil es immer mehr auch portable Geräte gibt, mit denen man ins Internet kommt, wird eine Trennung zwischen Freizeit und Arbeit immer schwerer. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen, europaweiten Studie, die im Auftrag der gfu erstellt wurde.

Job-Mails nach Feierabend und Facebook während der Arbeitszeit

Die Befragung ergab, dass rund 42 Prozent der deutschen Berufstätigen auch nach Feierabend und an Wochenenden E-Mails oder Textnachrichten lesen, die mit ihrer Arbeit zu tun haben. Genau ein Drittel sagte, dass sie auch nach Feierabend und am Wochenende für Kunden, Kollegen und Vorgesetzte zu erreichen sind. 28 Prozent gaben an, dass sie Nachrichten und E-Mails, die in der Freizeit eingehen, nicht nur passiv zur Kenntnis nehmen, sondern auch in der Freizeit beantworten.

Schweizer schalten am wenigsten ab

In anderen europäischen Ländern ist das nicht anders. In Deutschland ist das Phänomen sogar recht schwach verbreitet: 58 Prozent der Schweizer lesen berufliche E-Mails in der Freizeit, gefolgt von den Italienern (56%), Österreichern (54%) und Spaniern (45%).

In Großbritannien und Frankreich ist man entspannte. Nur 37 Prozent der Briten und 36 Prozent der Franzosen lesen in ihrer Freizeit berufliches.

Viele Berufstätige machen dafür in ihrer Arbeitszeit Privates

Allerdings gibt es auch eine andere Zahl, die für Erstaunen sorgen dürfte. In der eigentlichen Arbeitszeit wird auch vieles privat erledigt. 42 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, dass sie auch persönliche Dinge, wie die Beantwortung privater E-Mails oder das Durchstöbern ihres Facebook-Accounts, während der Arbeitszeit erledigen. In Österreich sind es sogar 52 Prozent.

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