Swincar E-Spider – das Elektroauto mit den Spinnenbeinen

(Bild: Swincar)

Normale Geländewagen sind groß, schwer und laut. Beim Swincar E-Spider ist alles anders. Der Einsitzer besitzt Elektromotoren an den Rädern, die mit einer Konstruktion aufgehängt sind, die eher an Spinnenbeine erinnert als an eine normale Radaufhängung. So bewältigt das Fahrzeug extreme Steillagen ohne umzukippen.

Swincar E-Spider

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Swincar E-Spider
(Bildquelle: Swincar)

Der Swincar E-Spider ist ein Elektroauto mit einem besonderen Pfiff. Nicht nur, dass es für eine einzelne Person geeignet ist und an allen vier Rädern über Elektromotoren verfügt; es kann auch extreme Steillagen überwinden, ohne dass der Fahrer von einem Überschlag bedroht wird. Entwickelt haben das Swincar E-Spider französische Bastler.

Jedes der vier Räder ist mit einer eigenen, unabhängig arbeitenden Radaufhängung versehen. Diese Aufhängungen haben eine extrem weite Auslenkung, so dass die Räder unabhängig vom Chassis bewegt werden können und sich dem Terrain anpassen können. So sollen Steigungen bis zu 70 Grad Steigung und Seitenlagen von bis zu 50 Prozent bewältigt werden.

Auch bei schnellen Kurvenfahrten nutzen die einzeln aufhängten Räder etwas. Wie bei einem Motorrad kann sich das Swincar E-Spider in die Kurve legen und sie so wesentlich schneller durchfahren.

Mit 1,5 kW sind die Elektromotoren aber recht schwach und auch der Akku ist mit 2, 4 oder 6 kWh (je nach Modell) nur für kurze Ausfahrten ausgelegt. Doch beim E-Spider handelt es sich nur um ein Dun-Fahrzeug. Wann es in Serie gebaut wird und was es kostet, verrieten die französischen Konstrukteure noch nicht.

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