Update von Windows 10 kann Endlos-Installationsschleife auslösen

(Bild: ZDNet.de)

Das erste kumulative Update für Windows 10 ist da, da gibt es auch schon Probleme. Seit vergangener Woche liefert Microsoft das Update KB3081424 aus, das scheinbar bei einigen Nutzern zu wiederholten Neustarts führt. Obwohl sich die Beschwerden auch in Support-Forum des Unternehmens häufen, ist bis dato noch keine offizielle Lösung bekannt.

1985-2015: 30 Jahre Windows

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Windows 1.0 hieß ursprünglich Interface Manager und wurde von Bill Gates 1983 vorgestellt, aber erst am 20. November 1985 ausgeliefert. Es war ein Frontend für das darunterliegende Disk Operating System (DOS).
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Die Aktualisierung KB3081424 umfasst laut Microsoft „nicht sicherheitsrelevante Änderungen, um die Funktionalität von Windows 10 durch neue Features und Verbesserungen aufzuwerten.“ Updates für Windows 10 sind kumulativ. Weshalb dieses Paket alle zuvor veröffentlichten Fixes (siehe KB3074683) beinhaltet. Falls Sie frühere Updates bereits aufgespielt haben, werden nur die jüngsten, in diesem Paket enthaltenen Fehlerkorrekturen heruntergeladen und auf Ihrem Rechner installiert.

“Bei Kingsley-Hughes und anderen Nutzern brach die Installation des Updates jedoch mit dem Hinweis ab, sie könne nicht abgeschlossen werden, weshalb Windows alle Änderungen rückgängig mache. Damit beginnt dann auch die zwangsweise Endlos-Installation. Da Nutzer von Windows 10 nicht mehr selbst entscheiden können, welche Patches sie einspielen und welche nicht, versucht das OS automatisch eine neue Installation des Updates, die dann wieder scheitert und wieder zu einem Neustart des Rechners führt.

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Offenbar hilft auch nicht das von Microsoft inzwischen bereitgestellte Tool, mit dem sicheinzelne Fixes für Windows 10 blockieren lassen. Das Update KB301424 lasse sich damit nicht auswählen, so Kingsley-Hughes weiter. „Ich war also gezwungen, den Rechner nicht mehr zu benutzen, bis Microsoft einen Fix anbietet, oder selbst eine Lösung zu finden.“

Sein Rechner habe das Update schließlich nach einem manuellen Eingriff in die Registry korrekt installiert. Er rate Nutzern von dieser Lösung, die sich auch in der Microsoft-Community finde, ab. Gleiches gelte für von mehreren Technik-Sites beschriebenen Fehlerkorrekturen. „Diese ‚Fixes‘ können leicht Ihr System beschädigen“, kommentiert Kingsley-Hughes.

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Vorab sollte – etwa mit System Restore – sicherheitshalber ein Backup erstellt werden. Anschließend ruft man die Registry auf und entfernt unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList die SIDs von nicht mehr existenten Nutzern. Welche Nutzer lokal vorhanden sind, sieht man in der Systemsteuerung.

Wie weit das Problem verbreitet ist, kann Kingsley-Hughes nach eigenen Angaben nicht einschätzen. Von seinen insgesamt zwölf Produktiv- und Testrechnern sei nur einer betroffen. Sicher ist, dass auch etliche Nutzer mit deutschsprachigem Windows – darunter ZDNet-Leser – auf die Endlossschleife gestoßen sind.

Tags :Quellen:MicrosoftVia:Mit Material von Rainer Schneider, ZDNet.de

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