Riesen-Edelsmartphone: Samsung Galaxy S6 Edge+ mit 5,7 Zoll aber nur 32 GByte Speicher

(Bild: Samsung)

Samsung hat eine vergrößerte Version des Samsung Galaxy S6 Edge vorgestellt. Das Samsung Galaxy S6 Edge+ ist mit einem 5,7 Zoll großem und an den Längsseiten umlaufendem Display ausgerüstet. Im Inneren unterscheidet es sich nicht vom normalen Edge, doch bei der Software hat sich etwas getan, die vom größeren Bildschirm profitieren kann.

Samsung Galaxy S6 edge+

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Samsung Galaxy S6 edge+
Bildquelle: Samsung

Das Smartphone Samsung Galaxy S6 Edge+ ist mit einem 5,7-Zoll-Display ausgerüstet – 1440 x 2560 Pixel bringt es auf den Schirm, was einer Pixeldichte von 518 ppi entspricht. Das ist sehr ordentlich. Über die OnCircle-Funktion können Nutzer anderen Besitzern eines Galaxy S6 edge oder edge+ jetzt auch selbst erstellte Bilder oder Emoticons unmittelbar vom Seitenbildschirm aus via Internet zukommen lassen. Per Schnellzugriff rufen Nutzer mit nur einem Wisch Apps auf oder werden über eingehende Nachrichten und Anrufe ihrer VIP-Kontakte informiert.

Achtkern-Prozessor und 4 GByte RAM

Das Smartphone läuft mit Android 5.1.1. Im Gerät steckt der Prozessor Exynos 7420 mit acht Kernen sowie die GPU Mali-T760MP8 sowie satte 4 GByte RAM. Das Gerät gibt es mit 32 GByte Speicher und wer auf einen Kartenschacht hoffte, dem sei gesagt: Wo soll der denn hin? Das Display geht an den Längsseiten in die Rückseite über, oben und unten ist kein Platz dafür.

Natürlich ist neben LTE, UMTS und Edge auch Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac an Bord. Das LTE-Modul unterstützt bereits mit dem schnellen LTE Cat. 9-Standard, der Übertragungsraten von bis zu 450 Mbps erlaubt.

Kamera mit Video- und Standbild-Bildstabilisierung

Die Kameras kommen auf 16 Megapixel (F/1,9er-Blende) und 5 Megapixel – also nichts neues im Vergleich zum bisherigen S6 Edge. Die Hauptkamera ist mit einem optischem Bildstabilisator (OIS) und Echtzeit-HDR-Funktion ausgestattet. Die Software erlaubt nun auch die Nutzung des Stabilisators bei Videoaufnahmen und zudem kamen Bearbeitungsfunktionen wie eine Videocollage sowie Zeitlupe und Zeitraffer dazu.

Netterweise wurde das größere Gehäuse genutzt, um einen 3.000 mAh-Akku einzubauen. Beim kleineren S6 Edge ist nur ein 2.600-mAh-Modell eingebaut. Der Akku lässt sich über WPC- oder PMA-zertifizierte Ladestationen kabellos laden. Wer sein Smartphone leer gespielt hat, kann sich um eine im Vergleich zum Galaxy S6 edge um 27 Prozent verkürzte Ladezeit von 180 auf nur noch 120 Minuten freien. Wer noch mehr Drang verspürt, kann per Kabel die Schnellladefunktion nutzen, die mit nur zehn Minuten Aufladen eine Nutzung über mehrere Stunden ermöglichen soll.

Samsung Pay soll in Deutschland 2016 kommen

Noch ist es Zukunftsmusik, aber künftig sollen Nutzer mit dem Samsung Galaxy S6 edge+ per Samsung Pay an Supermarktkassen bezahlen können. Die Bezahllösung wird unter anderem durch den Fingerabdrucksensor abgesichert und funktioniert sowohl per Magnetic Secured Transmission (MST) als auch per NFC. Samsung Pay soll zuerst in Korea und den USA eingeführt werden. In Deutschland wird Samsung Pay, das mit den meisten in Geschäften vorhandenen Kartenlesegeräten kompatibel ist, voraussichtlich im Laufe des Jahres 2016 starten, meint Samsung.

Bei dem neuen Edge+ dürften auch die Maße von 154,4 x 75,8 x 6,9 mm und das Gewicht von 153 Gramm interessant sein.

Wo bleibt die 64-GByte-Version?

Das Samsung Galaxy S6 edge+ soll nach Herstellerangaben ab dem 4. September 2015 in Deutschland mit 32 GByte Speicher für rund 800 Euro in den Farben „Black-Sapphire“ und „Gold-Platinum“ erhältlich sein. Warum die 64-GByte-Version hierzulande nicht angeboten wird, wurde nicht mitgeteilt. Schade.

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