Star Wars: Battlefront – Darum gibt es keine Einzelspielerkampagne

(Bild: EA) Star Wars Battlefront

Nicht mehr lange, dann dürfen Krieg der Sterne-Fans wieder einmal epische Schlachten aus ihren Lieblingsfilmen nacherleben. Dann nämlich erscheint mit Star Wars: Battlefront das neueste Online-Multiplayer-Spiel um die Saga. Eine Singleplayer-Kampagne wird man allerdings nicht spielen können. Nun wissen wir auch, warum.

Laut Peter Moore, COO bei Electronic Arts ist der Grund dafür ganz einfach: Seinen Aussagen zufolge würde ein Großteil der Spieler sich für eine Einzelspieler-Kampagne ohnehin nicht interessieren. Nur wenige würden sich demnach tatsächlich mit einer angebotenen Kampagne befassen. Als Grundlage für diese Behauptung nannte er gegenüber Gamespot Daten vergleichbarer Titel. So würden Spiele mit einem umfangreichen Multiplayer-Modus wie Battlefield oder eben Star Wars: Battlefront die Spieler hauptsächlich durch diesen begeistern.

Als weiteres Beispiel führte Moore Star Wars: The Old Republic an, welches sich zwischen Beginn und Ende der Entwicklung immer wieder anders entwickelte. Zum Start stand demnach der Einsatz eines Abomodells außer Frage, weshalb das MMO um diesen Gedanken herum entwickelt wurde. Als sich die Entwicklung auf der Zielgeraden befand, gewann das Free2Play-System zusehends an Popularität, weshalb man das Konzept des Spiels von Grund auf überarbeiten musste. Ähnlich sei es bei Star Wars: Battlefront mit der Entwicklung weg vom Einzelspieler-Titel, hin zum Multiplayer-Spiel abgelaufen.

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DICE zufolge sei ein klassischer Einspieler-Modus ohnehin nie beabsichtigt gewesen. Vielmehr wollte man den Spieler die großen und bekannten Schlachten des Franchises nochmal auf besondere Weise erleben lassen, weshalb Star Wars: Battlefront von Haus aus ein Mehrspieler-Titel sei. Eigentlich schade, da Einspieler-Kampagnen in Star Wars-Spielen in der Regel durch gute Geschichten führen.

Tags :Quellen:GamespotVia:Gameswelt
  1. Tja, schade. Ich hatte mich auf das Spiel gefreut, aber so müssen sich die Entwickler ihr Geld eben von 15-Jährigen Headshot-Pöblern holen.

  2. Bei Multiplayer muss man ständig gegen Cheater antreten – das macht keinen Spaß mehr. Daher kommen mir Multiplayer Games nicht mehr ins Haus. Geld bezahlen dafür, dass man dann ständig übervorteilt wird, sehe ich nicht ein.

  3. Single-Player ist das einzig wahre. Online hat man nur Ärger mit den kids. Gemütlich gegen ne gute KI zocken macht einfach mehr Spaß. Schade

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