Android M wird als Android 6.0 Marshmallow erscheinen

(Bild: Google)

Google hat die Katze in diesem Jahr schon früher aus dem Sack gelassen und den Namen und die Versionsnummer seiner für Herbst geplanten Betriebssystemversion Android M schon gestern bekannt gemacht. Der Nachfolger von Android 5.0 Lollipop wird Android 6.0 Marshmallow heißen.

Im letzten Jahr hatte Google den tatsächlichen Namen der fünften OS-Version erst zum offiziellen Release verraten. Das Geheimnis von Android M lüftete Google schon gestern mit der Veröffentlichung der dritten und letzten Developer Preview von Android M. Das M steht demnach wie bereits vermutet für „Marshmallow“. In einem kürzlich von dem Google-Mitarbeiter Nat and Lo veröffentlichten Video (siehe weiter untern) war bereits ein Hinweis auf den Namen versteckt.

Spannender war dagegen, welche Versionsnummer die neue Android-Version tragen würde. Im Vorfeld hielten sich immer wieder Gerüchte um die Versionsnummer 5.2. Google verabschiedet sich aber nun von der Zahl 5, die es erst mit der letzten Version eingeführt hat, und springt direkt zu 6.0.

Android 6.0 Marshmallow tritt damit die Nachfolge von Android 5.0 Lollipop an. Davor nannte Google seine OS-Versionen 1.5 Cupcake, 1.6 Donut, 2.0 Eclair, 2.2 Froyo, 2.3 Gingerbread, 3.0 Honeycomb, 4.0 Ice Cream Sandwich, 4.1 Jelly Bean und 4.4 KitKat. Die Versionen 1.0 und 1.1 wurden noch nicht nach Süßigkeiten benannt.

Wer die dritte und letzte Preview von Android 6.0 Marshmallow ausprobieren möchte, der kann sie ab sofort über Googles Developer-Webseite herunterladen. Ein Image hält der Suchmaschinenbetreiber für das Nexus 5, Nexus 6, Nexus 9 und den Nexus Player bereit. Kompatible Nexus-Geräte sollen das Update aber in den kommenden Tagen auch per Over-the-Air-Aktualisierung erhalten.

Zusammen mit der letzten Preview von Android 6.0 Marshmallow hat Google auch die finale Version des Software Development Kit (SDK) für Android 6.0 veröffentlicht. Für Entwickler steht es über den SDK Manager in Android Studio zum Download bereit. Enthalten sind auch die finalen Versionen der neuesten Android-APIs, darunter die Programmierschnittstellen für neue Funktionen wie Auto-Backup und App-Berechtigungen.

Die Android Support Library hat Google zudem auf die Version 23 aktualisiert. „Die neue Android Support Library vereinfacht die abwärtskompatible Integration der neuen Plattform-APIs wie Berechtigungen und Fingerabdruck-Support“, schreibt Jamal Eason, Produktmanager für Android, in einem Blogeintrag.

Eason weist Entwickler speziell auf das neue Modell für App-Berechtigungen hin, das die Installation und die Aktualisierung von Apps vereinfachen soll. Sie müssten ihre Anwendungen unbedingt auf das neue API-Level 23 umstellen, damit ihre Apps, sollte ein Nutzer einzelne Berechtigungen deaktivieren, immer noch wie erwartet funktionieren.

Darüber hinaus können Entwickler ab sofort auch für Android 6.0 optimierte Apps im Google Play Store einreichen. Zum Start des neuen Betriebssystems wird Google auch Google Play aktualisieren, „damit die App-Installation und der Update-Prozess das neue Berechtigungsmodell unterstützen“, ergänzte Eason.

Den Lollipop-Nachfolger Android M hatte Google Ende Mai auf seiner Entwicklerkonferenz I/O vorgestellt. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt das Unternehmen eine längere Akkulaufzeit und eine detailliertere Verwaltung der App-Berechtigungen. Alle Neuerungen könnt ihr nochmals in nachfolgendem Artikel nachlesen.

Lies auch: ANDROID M IST DA: DAS SIND DIE NEUERUNGEN

Tags :Quellen:GoogleVia:Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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