Läufer nahmen an Rennen teil – von zuhause aus

(Bild: Shutterstock)

Dieses Wochenende fand im us-amerikanischen Cape Cod, Massachusetts, ein Rennen statt. Das Außergewöhnliche: Nicht alle Teilnehmer waren wirklich, physisch da. Manche liefen die Strecke auf ihrem Laufband mithilfe einer App von Outside Interactive.

Die App zeigte sogar Videomaterial mit der Strecke des New Balance Falmouth Road Race auf dem Tablet an und nahm die virtuellen Läufer so mit auf die Straße.

Mit der neuen Möglichkeit sollten mehr Teilnehmer gewonnen werden, da dieses Jahr etwa 3.000 Läufer weniger erwartet wurden. Unter anderem wegen der Anreise nach Cape Cod, aber auch wegen Anmeldebeschränkungen.

Bislang nahmen auf diese Weise 83 virtuelle Läufer teil und übermittelten ihre Streckenergebnisse, so Gary McNamee, Gründer und Präsident von Outside Interactive. Wer von zuhause aus lief erhielt eine E-Mail mit der entsprechenden App für Android oder iOS, das Streckenvideo und natürlich den Aktivierungscode, so McNamee gegenüber Mashable weiter.

Man ist also nicht an die gleichen Startzeiten wie die tatsächlichen Läufer vor Ort gebunden. Und auch das Laufband oder Tablet ist kein Muss. Wer möchte, kann auch mit dem Smartphone laufen, draußen, und die Ergebnisse dann übermitteln. Auch diese Zeiten werden online gelistet, allerdings in einer separaten Kategorie und nicht gemeinsam mit den echten Outdoor-Sportlern.

Die Startgebühr für virtuelle Läufer ist mit 40 Dollar dafür um 25 Dollar günstiger.

Das Unternehmen hat bereits die Strecken von zehn weiteren Rennen abgefilmt, die eine virtuelle Version bekommen könnten.

Tags :Quellen:Bild: ShutterstockVia:Jessica Eggert, Mashable.com

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