Google stellt mit OnHub eigenen WLAN-Router mit 13 Antennen vor

(Bild: Google)

Googles OnHub ist ein WLAN-Router, der besonders hübsch aussehen und deshalb im Wohnzimmer nicht versteckt werden muss. Wenn das Gerät höher steht - beispielsweise auf einem Beistelltisch oder im Regal, soll das den Empfang verbessern. Neben WLAN beherrscht der Router auch einige Smarthome-Funkprotokolle. Daten sollen an Google ebenfalls weiter gegeben werden, aber keine Inhalte.

Google OnHub

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Interner Aufbau des Google OnHub
Bildquelle: Google

Googles Onhub beherrscht WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth und unterstützt die Protokolle Weave, Zigbee und Bluetooth 4.0. Z-Wave-Support ist allerdings nicht an Bord. Damit werden zumindest in den USA zahlreiche Geräte der Heimautomatisierung angesteuert.

Der zylindrische Onhub soll 200 US-Dollar kosten und wird per Smartphone eingerichtet. Der Lautsprecher ist nicht zur Musikwiedergabe sondern zum Koppeln mit dem Smartphone gedacht, denn er sendet bei der Ersteinrichtung unhörbare Töne auf, die zum identifizieren am Smartphone aufgenommen werden. Für den Router gibt es eine iOS- und Android-App. Auf dem Router selbst arbeitet das Android-basierte Betriebssystem Brillo von Google.

Der WLAN-Router unterstützt wohl das 2,4- als auch das 5-GHz-Band und ist mit einer mächtigen Hardware ausgerüstet. Neben einer auf 1,4 GHz getaktete Dual-Core-CPU (Qualcomm Atheros IPQ8064) sowie 1 GByte RAM und 4 GByte Speicher stecken sage und schreibe 13 Antennen im Gerät.

Sehr ärgerlich sind allerdings die wenigen Ports: Es gibt nur USB 3.0 sowie jeweils einen WAN und LAN-Anschluss. Das Gerät ermittelt selbstständig Störungen in den verwendeten Frequenzbereichen und versucht sich darauf hin anzupassen. Die Daten über die Störungen und freien Kanäle werden an Google weiter gegeben. Hoch und heilig verspricht Google hingegen, dass die Benutzerdaten selbst unangetastet bleiben.

Google ist natürlich kein Hardwarehersteller sondern lässt den OnHub von TP-Link bauen. Ob das Gerät nach Deutschland kommt, ist nicht bekannt.

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