iPhone 6S Bentgate: Gehäuse im Biege-Test deutlich stabiler

(Screenshot: ZDNet.de, Video: Unbox Therapy)

Das Gehäuse des Apple iPhone 6S ist im Vergleich zum Vorgängermodell aus einer stabileren Aluminium-Legierung gefertigt, die dafür sorgt, dass sich das Gehäuse nicht so leicht verbiegt wie zuvor. Das will Unbox Therapy anhand einer Untersuchung der Gehäuseschale des neuen Apple-Smartphones herausgefunden haben.

In einem auf Youtube veröffentlichten Video-Clip unterzieht Unbox Therapy das aus Aluminium 7000 hergestellte Gehäuse des iPhone 6S einem Biegetest. Dabei kam heraus, dass sich das neue 6S-Gehäuse erst ab einer Belastung von 80 Pfund verbiegt. Das Gehäuse des iPhone 6 verformte sich bereits bei 30 Pfund.

Bereits im Juni hatte Analyst Ming-Chi Kuo in einem Anlegerbericht über die Verwendung von Aluminium 7000 für das neue iPhone spekuliert. Dem Test von Unbox Therapy zufolge scheint sich diese Vermutung nun zu bestätigen. Das Video zeigt auch eine Materialanalyse, die einen hohen Anteil von Zink nachweist. Dadurch sei das Material allerdings anfälliger gegenüber Korrosion. Um dem entgegenzuwirken, ist die Beschichtung des neuen Gehäuses deutlich dicker als beim Vorgänger. Außerdem soll die Herstellung erheblich teurer als bisher sein.

Kurz nach dem Verkaufsstart der aktuellen iPhone-6-Modelle im September 2014 tauchten im Internet unter dem Hashtag Bendgate zahlreiche Bilder und Videos von Nutzern auf, die eine angebliche Materialschwäche des Geräts zeigen sollten.  Apple hat dies bestritten, tauscht aber laut Informationen von ZDNet verbogene Geräte auch hierzulande anstandslos aus. Im Zuge der „Bendgate-Affäre“ hatte Apple der Computer Bild Testgeräte entzogen, weil das Springer-Blatt ein Video veröffentlicht hatte, das die Verbiegbarkeit des Gehäuses demonstriert. Ein Test amerikanischer Verbraucherschützer bestätigte, dass sich das iPhone 6 und das HTC One M8 leichter verbiegen lassen als Modelle anderer Hersteller.

Zu kaufen geben soll es das iPhone 6S ab dem 18. September. Vorbestellen lässt es sich voraussichtlich ab dem 11. September. Die Vorstellung soll am 9. September erfolgen. In diesen Jahr sind wieder hauptsächlich Verbesserungen der Hardware zu erwarten. Das Design des Gehäuses wird wie bei den letzten S-Modellen unverändert bleiben.

Mit dem iPhone 6S ist ein Kamera-Upgrade auf 12 Megapixel zu erwarten. Apple hatte die Auflösung zuletzt 2011 mit dem 4S von 5 auf 8 Megapixel gesteigert. Und den Hauptspeicher dürfte Apple endlich auf 2 GByte – wie im iPad Air 2 – erhöhen. Außerdem wird Apple einen neuen Prozessor verbauen. Der A9 soll nun mit drei Kernen ausgestattet sein. Eine große Neuerung soll noch die von der Apple Watch bekannte Force-Touch-Technologie sein. Zudem könnte Apple eine neue Farbvariation einführen. Kürzlich sind Bilder des iPhone 6S in Rosa aufgetaucht.

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Tags :Quellen:Unbox Therapy, Bild (Screenshot: ZDNet.de, Video: Unbox Therapy),Via:Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de

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