TrekStor MiniPC W1 in Deutschland erhältlich: Alle Details und Video

(Screenshot: YouTube)

Bereits Ende Juli gezeigt, präsentiert TrekStor nun seinen MiniPC W1 auch für Deutschland. Der Windows-PC soll hohe Performance und Portabilität zum kleinen Preis anbieten.

TrekStor MiniPC W1

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TrekStor MiniPC W1
Bildquelle: TrekStor

Einen Computer zum Tragen, das hat TrekStor zwar nicht neu erfunden, dafür gibt es den MiniPC W1 aber schon für rund 200 Euro. Der Mini-PC wurde bereits Ende Juli 2015 vorgestellt. Mit der heutigen Pressemitteilung will TrekStor den MiniPC W1 nun auch in Deutschland begrüßen.

TrekStor MiniPC W1 – Hardware im Überblick

Der TrekStor MiniPC W1 kommt mit einer aktuellen Version von Windows 8.1 in den Handel. Ein Update auf Windows 10 sei ohne Probleme möglich. Als Prozessor kommt beim MiniPC W1 ein Quad-Core Intel Atom Z3735F Prozessor mit bis zu 1,83 Gigahertz Taktrate pro Kern zum Einsatz. Der für Tablets optimierte Prozessor soll sich laut TrekStor auch für den MiniPC W1 hervorragend eignen.

Unterstützt wird der Prozessor von akzeptablen zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Besonderheit verfügt der Mini-PC zudem über eine lüfterlose, passive Kühlung. Deshalb positioniert TrekStor seinen tragbaren Mini-PC auch nicht nur als Arbeitsgerät, sondern auch als Streamingbox für das Homeentertainment.

Seitens der Anschlüsse bietet der MiniPC W1 alles, was man grundsätzlich benötigt. Neben einem HDMI-Port für Bildschirm oder Fernseher finden sich zwei USB-A-Anschlüsse für Maus, Tastatur, Drucker und Co. Zudem verfügt der kleine Computer über eine Micro-USB-Schnittstelle und einen Audioausgang.

Eine kleine Besonderheit, wenn nicht mehr ganz zeitgemäß: TrekStor setzt beim MiniPC W1 auch noch immer auf einen Ethernet-Port. Wer also noch gerne mit LAN-Kabel ins Internet geht, dessen Wunsch wird hier erhört. Für die Kabellose Datenübertragung stehen aber natürlich auch WLAN und Bluetooth 4.0 zur Verfügung.

Der interne Speicher besteht nicht aus einer SSD, sondern aus einem handelsüblichen Flash-Speicher mit 32 Gigabyte – bei der Größe auch irgendwo verständlich. Über einen microSD-Kartenleser lässt sich der Speicher aber um bis zu 128 Gigabyte erweitern.

Maße, Preis und Nutzen

Mit einer Größe von 97,5 mal 22,5 mal 97,5 Millimetern ist der TrekStor MiniPC W1 mit einem AppleTV oder einem Amazon FireTV vergleichbar. Das Gewicht des Mini-PCs liegt bei 234 Gramm. So ist der kleine Computer wohl auch wirklich für den täglichen Transport geeignet. Und das soll auch das Stichwort zum MiniPC W1 sein: TrekStor bietet mit dem Mini-PC ein Produkt an, welches sich überall mit hinnehmen lässt, egal ob Arbeitsplatz, Urlaub oder private Nutzung.

Ich persönlich sehe dabei den austauschbaren SD-Speicher als klaren Vorteil. Wird der PC privat genutzt, bleiben die Daten vom Arbeitsplatz im Büro. Und steht eine Präsentation auf einem Kongress an, kommt der ganze Arbeitsplatz mit allen relevanten Daten einfach mit.

Wie gesagt, TrekStor ist aber natürlich nicht das einzige Unternehmen, welches solche Mini-PCs anbietet. Hier sind auch der Intel Compute Stick oder der Asus Pen Stick zu nennen. Preislich liegen alle genannten Modelle nahe bei einander. In Bezug auf die verbauten Anschlüsse und Hardware wirkt der größere MiniPC W1 aber schon fast attraktiver.

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  1. Das Design an sich is schon peinlich. Warum nicht mal eigene Ideen entwickeln?

    ….und Ethernet nicht zeitgemäß? Ich bin längst wieder auf Kabelanschluß zurückgewechselt. Gerade als Streamingbox würde ich das Gerät niemals nur über Wlan betreiben. Viel zu fehleranfällig, zu geringe Bandbreite und immer in Konfrontation mit den mobilen Geräten.

    Mein SmartTV ist auch gefesselt, per Wlan mit N-Standard bei insgesamt 6 weiteren Wlan-Geräten, ist Watchever einfach kein Vergnügen.

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