Babolat und PIQ launchen vernetzten Tennisschläger

(Bild: Babolat)

Klar, ein Tennisschläger hat immer ein Netz. Neu ist aber, dass er darin mit Bluetooth eingebunden ist. Der französische Tennisartikelhersteller Babolat macht gemeinsam mit PIQ nun genau das möglich. Sensoren am Handgelenk zeichnen die Bewegungen des Spielers auf und übermitteln sie ans Smartphone.

Tennis-Tracking mit Babolat und PIQ

Bild 1 von 10

Vernetzter Tennisschläger
(Bild: Babolat)

Die Zeiten, in denen auch außerhalb professioneller Klassen möglichst intensives und lang anhaltendes Training sowie ein gewiefter Coach die besten Chancen auf sportlichen Erfolg boten, könnten sich langsam dem Ende zuneigen. An ihre Seite treten dank neuer Technologien Wearables, die Sportler umfassend aufzeichnen und in Verbindung mit der Sportart setzen.

Beim Fußball hat Adidas letztes Jahr den smarten Ball veröffentlicht und für Golfer sowie Hockeyspieler gibt es bereits einen Sensor von PIQ. Genau jene Firma aus der Schweiz tat sich nun mit Babolat, einer der Tennismarken schlechthin, zusammen. Das Ergebnis: „Die fortschrittlichste Plattform, die auf Wearable-Sensoren basiert sowie das weltweit erste vernetzte Schweißband.“

PIQ ist dafür mit einem modernen 13-Achsen-Sensor, NFC und Bluetooth Low Energy zum Datentransfer mit iOS- und Android-Geräten ausgestattet. Der kleine wasserfeste Sensor misst die Höhe, die Schnelligkeit, die Zeit in der Luft, die Beschleunigungskraft, die Amplitude, die Bewegungsbahn und mehr – alles vom Handgelenk aus, wo der Sensor in einem Schweißband befestigt ist.

Somit ist also nicht der Tennisschläger selbst mit Elektronik versehen, sondern „nur“ das Schweißband. Die dort aufgezeichneten Bewegungen werden anschließend auf den Tennissport angewandt.

Spieler können mithilfe der Hard- und Software-Plattform ihre Performance im Spiel also nachträglich analysieren oder ihre Schlaggeschwindigkeit in Echtzeit auf dem Display des Armbands angezeigt bekommen. Die Lieblingsmomente können hervorgehoben und mit Freunden verglichen werden.

Für ein Bundle aus PIQ-Sensor-Armband mit Display und Akkuladegerät, das mit bestehenden und zukünftigen PIQ-Sportprodukten kompatibel ist, sowie einer Aktivierungskarte, die den Sensor in den Tennis-Modus versetzt, wird man 178 Euro zahlen. Die heute beginnenden Vorbestellungen listen das System sogar für 129 Euro.

Somit bleiben exakte Analysen des eigenen Tennisschlags und direkte Geschwindigkeitsanzeigen nicht mehr nur den Stars der Szene vorbehalten. Sein Smartphone muss man überdies auch nicht permanent in der Hosentasche tragen. Der Sensor speichert die Daten solange, bis er das nächste Mal mit dem Mobilgerät via Bluetooth verbunden ist.

(Bild: PIQ)

(Bild: PIQ)

Dort erwarten den Sportler oder die Sportlerin umfassende Daten zu seiner Performance auf dem Court. Die Messungen erlauben darüber hinaus den direkten Vergleich mit Freunden oder Profis, aber auch das akribische Optimieren einzelner Parameter.

PIQ listet außerdem die eigenen „High Scores“ bezüglich PIQ Score, Aufschlag oder Ballwechsel auf. Da liegt es schon beinahe auf der Hand, dass über die App ein Wettkampf mit dem direkten oder einem fernen Gegenspieler gestartet werden kann. Die Applikation bietet dabei verschiedene Wettkampfszenarios mit diversen Levels, inklusive einem anpassbaren Modus.

(Bild: PIQ)

(Bild: PIQ)

Tags :Quellen:(Bild: Babolat)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising