IFA 2015: Samsung Gear S2 – die runde Smartwatch im Hands-on

(Bild: Ubergizmo)

Wir haben als eines der ersten deutschen Medien überhaupt eine Samsung Gear S2 auf der IFA ausprobieren dürfen. Ein neues Bedienkonzept mit drehbarem Ring soll die Nutzung der Smartwatch erleichtern, meint Samsung. Eigentlich gibt es sogar zwei Gear S2 - ein Klassikmodell und ein Sportmodell. Auf der Uhr läuft Samsungs Betriebssystem Tizen.

Samsung Gear S2

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Samsung Gear S2
Bildquelle: Ubergizmo

Samsung präsentiert auf der IFA eine neue Smartwatch namens Gear S2 in zwei Varianten: Die normale Gear S2 ist eher sportlich, während die Gear S2 Classic an einen althergebrachten Chronograph erinnert.

Das besondere an den Uhren mit kreisrundem Display ist nicht nur das Betriebssystem Tizen sondern auch ihre Bedienung. Sie verfügen zwar über einen Touchscreen doch dazu kommen noch Knöpfe für Home und Zurück sowie einen drehbaren Ring um das Ziffernblatt. Das erlaubt das schnelle Scrollen beziehungsweise Blättern durch Einstellungen und Inhalte.

Das Display misst 1,2 Zoll im Durchmesser und kommt auf eine Auflösung von 360 x 360 Pixeln. Das könnte für Entwickler übrigens recht spannend werden, denn bisherige Tizen-Uhren verfügen über eckige Displays. Anpassung ist also angesagt.

Übrigens: Die Sorge, dass es zu wenig Apps gibt, ist unberechtigt. Bereis eingebaut sind ein Adressbuch, Benachrichtigungen, eine Nachrichten- sowie E-Mail-App, die Sprachsteuerung, ein Keypad sowie die Fitness-Apps S Health und Nike+. Außerdem gibt es einen Kalender, eine News-App sowie eine Anwendungen für die Navigation und das Wetter. Dazu kommen ein Musikplayer, eine Foto-Galerie und eine Sprachnotizen-App.

Das Herz der Uhr ist ein Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz Taktfrequenz. Dazu kommt noch ein Arbeitsspeicher von 512 MByte groß und ein Speicher, der mit 4 GByte recht groß ist.

Zwischen der Gear S2 und der Gear S2 Classic gibt es technisch gesehen keine Unterschiede. Beide sind wasserdicht und staubsicher. In allen Gear S2 sitzt zudem ein NFC-Chip für Samsungs drahtloses Bezahlsystem Pay, das hierzulande aber noch nicht etabliert ist. Somit ist das Modul derzeit sinnlos. Die Gear S2 unterstützt zudem Bluetooth 4.1 und WLAN (IEEE 802.11b/g/n). Bei der Sensorik in der Uhr gibt es keine Überraschungen. Samsung packt neben einem Beschleunigungssensor einen Lagesensor sowie einen Pulsmesser und einen Lichtsensor und ein Barometer in das Gehäuse.

Wer will, kann die Uhr auch in einer UMTS-Version erstehen, die auf eine fest verbaute E-Sim setzt. Sie wird in Deutschland vermutlich mit der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefonica genutzt werden können. Damit lassen sich dann auch Telefonate führen, E-Mails und SMS verschicken, ohne dass das Smartphone mit der Uhr verbunden ist.

Je nachdem, ob man die normale Version mit WLAN oder die mit zusätzlich UMTS kauft, ergeben sich andere Akkulaufzeiten. Die UMTS-Version soll 2 Tage durchhalten, die WLAN-Variante sogar 2 bis 3 Tage. Der Akku wird per Induktion geladen.

Die Uhr selbst ist mit 42 × 50 mm recht klein ausgefallen und wiegt 47 Gramm. Beim Classic-Modell sind es sogar nur 40 × 44 mm und 42 Gramm. Die Höhe des Gehäuses liegt bei 11,4 mm.

Preise und Verfügbarkeiten stehen nach wie vor aus.

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