IFA: Das edle Xperia Z5 im Hands On [Video]

(Bild: Übergizmo.de)

Im Rahmen der IFA 2015 hat Sony seinen neuen Smartphone-Kader der Xperia Z5-Reihe präsentiert. Mit gewohnt edler Optik, Fingerabdrucksensor und 23 Megapixel-Kameras versucht man die Kunden wieder auf die eigene Seite zu ziehen. Wir haben uns das Basismodell Xperia Z5 einmal angesehen.

Sony Xerpia Z5

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Sony Xperia Z5
Bild: Übergizmo.de

Das mittlere Glied von Sonys neuer Oberklasse ist im Wesentlichen identisch mit seinen Kollegen, dem Xperia Z5 Compact beziehungsweise Premium. Trotzdem gibt es natürlich Unterschiede und gerade das Premium-Modell bricht sogar einen neuen Rekord, dazu aber mehr im eigenen Hands On.

Sony macht nach wie vor dicht und schützt seine Smartphones vor Wasser, auch wenn es dieses Mal eine kleine Überraschung gibt: Der USB-Port muss nicht mehr verschlossen werden, um das Smartphone vor den unangenehmen Folgen von Stürzen ins Nass zu schützen. Das Standardmodell der Xperia Z5-Serie wird das Z3+ ablösen, welches erst vor wenigen Wochen in Deutschland das Licht der Welt erblickte.

Verbesserungen der Kamera

Eine der markantesten Verbesserungen hat Sony bei der Kameratechnik vorgenommen. Fotos werden nun mit einer ordentlichen 23 Megapixel-Kamera mit 1/2,3 Zoll-Sensor und sechs Linsenelementen festgehalten. Daneben gibt Sony an, die Qualität der Aufnahmen bei schwierigen Lichtverhältnissen durch vermindertes Rauschen verbessert zu haben, während bei sehr dunkler Umgebung ein LED-Blitz für das nötige Licht sorgt.

Auch der Autofokus soll deutlich an Geschwindigkeit zugelegt haben, was wir bereits kurz testen konnten. Sony verspricht hier in Zahlen eine Reaktionszeit von 0,03 Sekunden. Der Hybrid-Autofokus deckt einen vergrößerten Bildbereich ab und erkennt damit scharf zu stellende Objekte besser, so der Hersteller. Bei Videoaufnahmen sollen bewegte Objekte erkannt und fokussiert werden, damit etwa eine durch das Bild gehende Person immer scharf bleibt.

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Weitere Verbesserungen gibt es im Bereich Clear-Image-Zoom, der nicht mehr nur dreifach, sondern fünffach vergrößert. Das soll ohne drastische Detailverluste funktionieren, was wir im direkten Vergleich mit dem Huawei P8 zunächst bestätigen können. Um die von vorne bis hinten optimierte Kamera abzurunden, soll der Bildstabilisator Erschütterungen noch besser ausgleichen als es beim Xperia Z3+ der Fall ist, was wir aber erst im ausführlichen Test sehen werden. Um der Vollständigkeit Genüge zu tun, soll nicht unerwähnt bleiben, dass auf der Vorderseite eine 5,1 Megapixel Selfie-Cam verbaut wurde.

Xperia Z5: Fingerabdrucksensor im Gehäuserahmen

Neu ist beim Xperia Z5 außerdem ein Fingerabdrucksensor, der sich nicht, wie bei anderen Smartphones, auf der Vorder- beziehungsweise Rückseite, sondern bequem an der rechten Seite des Rahmens befindet. Da der Sensor in den Einschaltknopf integriert wurde, sollte bei entsprechender Präzision kein lästiges Entsperren mehr nötig sein. Direkt darunter befindet sich die Lautstärkewippe, wodurch die Regulierung der Lautstärke mit einer Hand womöglich zulasten des sicheren Halts geht.

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Im Gegensatz zum Sony Xperia Z5 Premium, das in dieser Hinsicht an allen Konkurrenten vorbei zieht (gemacht wird, was möglich ist), verharrt die Auflösung des Standardmodells auf dem Niveau des Z3+ und Z3. Das 5,2 Zoll-IPS-Display bringt es mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 auf eine Pixeldichte von 425 ppi. Damit erkennt ihr das installierte Android 5.1 mit den bekannten Sony-Anpassungen immer noch scharf genug.

Innere Werte

Das Xperia Z5 hat LTE, WLAN, NFC, Bluetooth 4.1 und einen GPS-Empfänger im Gepäck. Der 2.900 mAh-Akku soll durch seine Schnellladetechnik schon nach zehn Minuten an der Steckdose für weitere 5,5 Stunden durchhalten. Das wird sich erst in einem späteren Test beweisen müssen. Das Herz des Smartphones besteht aus einer Snapdragon-810-CPU samt 3 GByte RAM und 32 GByte Speicher.

Als Marktstart seiner drei Xperia Z5-Geräte peilt Sony Ende September 2015 an. Das Standardmodell wird dann zum Preis von 700 Euro angeboten.

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