Windows 10: Marktanteil liegt bei über 5 Prozent

(Bild: VMWare)

Nach gerade mal einem Monat hat Microsofts neues Betriebssystem Windows 10 die 5 Prozent-Marke des Marktanteils unter Desktop-Betriebssystemen überschritten. Damit lässt das zunächst letzte Windows den Vorgänger 8 und Apples OS X 10.10 Yosemite hinter sich und liegt auf dem vierten Platz der Desktopsysteme überhaupt.

An Windows 7 kommt so schnell kein anderes Betriebssystem vorbei. Mit beinahe 60 Prozent ist es derzeit mit Abstand auf den meisten Desktop-PCs installiert. Die nächsten zu überwindenden Hürden für Windows 10 sind mit 11,39 Prozent zunächst Windows 8.1 und kurz darauf das inzwischen 14 Jahre alte Windows XP mit 12,14 Prozent. Sollte sich der aktuelle Trend fortsetzen, sollte Windows 10 bis spätestens Frühjahr 2016 den zweiten Platz dieser Statistik belegen.

Unter den Besuchern von ZDNet.de nutzen mittlerweile schon 30,35 Prozent Windows 10. Es belegt damit den zweiten Platz hinter Windows 7, das beim Zugriff auf ZDNet.de auf einen Anteil von knapp über 50 Prozent kommt. Windows 8.1 erzielt hier 13,56 Prozent, Windows XP 3,72 Prozent und Windows 8 1,5 Prozent.

Bisher verbreitet sich Windows 10 im Vergleich zu Windows 8 deutlich schneller. Letzteres war nach dem Start am 27. Oktober 2012 im folgenden Monat lediglich für ein Prozent des Webtraffics verantwortlich. Die Grenze von fünf Prozent erreichte es nach weiterhin langsamen Wachstum erst im folgenden Juni.

Laut NetMarketShare kam Windows 10 im August auf einen Marktanteil von 5,21 Prozent (Grafik: Net Applications).

Laut NetMarketShare kam Windows 10 im August auf einen Marktanteil von 5,21 Prozent (Grafik: Net Applications).

Ein Grund für das deutlich bessere Abschneiden von Windows 10 dürfte vor allem die kostenlose Upgrade-Möglichkeit für Nutzer von Windows 7 und Windows 8/8.1 sein. Wer anfänglich von Windows 7, Vista oder XP auf Windows 8 umsteigen wollte, zahlte im Normalfall 40 Dollar. Ab dem 31. Januar 2013 stieg der Upgrade-Preis dann auf 120 Dollar für die Standardedition und 200 Dollar für die Pro-Version.

Außer der Tatsache, dass es kostenlos ist, entscheiden sich aber sicher auch viele Nutzer aufgrund der neuen Funktionen von Windows 10 zum Umstieg. Denn das jüngste Microsoft-OS bringt nicht nur das mit Windows 8/8.1 gestrichene Startmenü in veränderter Form zurück, sondern führt beispielsweise auch den Sprachassistenten Cortana und den neuen Browser Edge ein.

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 Microsofts hauseigene Internet-Explorer-Alternative kam laut NetMarketShare im August auf einenMarktanteil von 2 Prozent. Das ist ein ordentliches Ergebnis, allerdings muss man dabei beachten, dass Egde als Standardbrowser von Windows 10 voreingestellt ist. Der am häufigsten eingesetzte Browser ist IE 11 mit 26,9 Prozent, vor GoogleChrome 44 mit 17,63 Prozent, IE 8 mit 10,92 Prozent und IE 9 mit 7 Prozent. Die Firefox-Versionen 39 und 40 kommen auf 4,58 respektive 4,45 Prozent.

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Microsoft selbst hatte innerhalb von 24 Stunden nach dem Release von Windows 10 gemeldet, dass sein neues Betriebssystem auf 14 Millionen Geräten installiert sei. Vergangene Woche teilte Yusuf Mehdi, Corporate Vice President von Microsofts Windows and Devices Group, dann mit, dass Windows 10 knapp einen Monat nach Veröffentlichung schon auf mehr als 75 Millionen Geräten weltweit zum Einsatz komme. Bis zum Spätsommer 2018 strebt Microsoft eine Installationsbasis von einer Milliarde Geräte mit Windows 10 an. Darin eingeschlossen sind nicht nur die Editionen für PCs und Tablets, sondern auch Versionen für Smartphones, IoT-Geräte und die Spielkonsole Xbox One.

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Derzeit schrecken aber noch einige Nutzer vor einem Upgrade zurück, weil sie denDatenschutzeinstellungen und -bestimmungen für Endanwender von Windows 10 misstrauen. Um sie zu beruhigen, hat Microsoft inzwischen eine Frage-und -Antwortenliste zum Thema „Windows 10 und Datenschutz“ ins Netz gestellt. Dort beantwortet es häufig gestellte Fragen zu Windows-Komponenten wie Cortana, Suche, Positionsdienst, Edge, Spracheingabe und Hello.

1985-2015: 30 Jahre Windows

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Windows 1.0 hieß ursprünglich Interface Manager und wurde von Bill Gates 1983 vorgestellt, aber erst am 20. November 1985 ausgeliefert. Es war ein Frontend für das darunterliegende Disk Operating System (DOS).
Bild: ZDNet.com

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Tags :Quellen:NetMarketShareVia:Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de

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