IFA: AKG N90Q – 1.500 Euro-Kopfhörer im Hands-On

(Bild: Übergizmo)

Kopfhörer-Hersteller AKG vertreibt ein Premium-Headphone der Extraklasse. Für die N90Q arbeitete man mit Quincy Jones zusammen - einer Legende der Musikbranche mit 27 Grammys und Kooperationen mit Ray Charles, Stevie Wonder, Michael Jackson oder auch Amy Winehouse. Die Messlatte liegt also ausgesprochen hoch, weshalb wir uns einen Eindruck von den N90Q auf der IFA gemacht haben.

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AKG N90Q

Neben dem hohen Preis besticht zunächst auch das Äußere. Die N90Q bestehen aus Aluminium, weichem Polycarbonat sowie Schafsleder und stülpen durch die goldenen Elemente einen stilvollen Farbklecks über die Ohren.

TruNote

Besonderheit bei der Audiowiedergabe: die TruNote-Technologie. In jeder Ohrmuschel befinden sich zwei MIkrofone, die die Frequenzantworten des Trägers individuell messen und somit eine Korrekturkurve für die eigenen Ohren berechnen. Der Sound wird also an die eigenen Ohren angepasst. Darüber hinaus sorgen 52-Millimeter-Kolbenlautsprecher mit einer Membran aus japanischem Papier für „eine optimale Klangwiedergabe“.

Steuerringe

Auf Wunsch und unter Aufsicht von Quincy Jones können Höhen und Bässe mit dem Steuerring einer Ohrmuschel stufenlos eingestellt werden. Der andere Steuerring dient der Änderung der Lautstärke.

Noise-Cancelling

Eine gute Audiowiedergabe nützt natürlich wenig, wenn die Umgebungsgeräusche alles übertönen. Noise-Cancelling ist deshalb automatisch aktiviert. Außerdem bestehen die Ohrmuscheln aus einem speziellen Memory-Schaumstoff, um unerwünschte Reflexionen zwischen den Ohren und dem Kopfhörer zu unterdrücken – das soll auch dem Tragekomfort dienen.

Der AKG N90Q ist aber auch mit einer aktiven Geräuschunterdrückung ausgestattet. Harman, das dem Kopfhörer insgesamt fünf patentierte Technologien spendierte, spricht von der weltweit ersten audiophilen, diskreten, analogen Acoustic-Noise-Cancelling-Technologie inklusive Fehlerkorrektur. Laut Hersteller wird eine Bandrauschreduzierung von 20 dB erreicht, „ohne übermäßig selbst Geräusche zu erzeugen.“

D/A-Wandler

Im N90Q findet auch ein Digital-Analog-Wandler Platz. Über einen USB-Anschluss lassen sich somit HD-Audiodateien in einer Auflösung von bis zu 96 kHz wiedergeben.

Presets

Zu guter Letzt verlieh AKG dem N90Q auch drei vorgefertigte Klang-Presets. Im Standard-Modus ist der digitale Signalprozessor noch deaktiviert. Im Studio-Preset wird der Klang unter Tonstudio-Bedingungen reproduziert und die Surround-Einstellung gibt Stereo-Sound mehr Räumlichkeit, indem mit Phasenverschiebung und Laufzeit gearbeitet wird. Der AKG-Kopfhörer ist darüber hinaus auch mit DTS Headphone:X und Dolby Headphone kompatibel.

Ab September sind die AKG N90Q für rund 1.500 Euro erhältlich. Bei dem Preis und den Merkmalen wird deutlich, dass sich der Hersteller bei diesem Modell besonders an Musikproduzenten wendet. Wer das Geld locker und kein Problem mit der Kabelverbindung hat, wird mit den AKG N90Q aber vermutlich auch nichts falsch machen.

Die AKG N90Q im Hands-On auf der IFA:

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  1. Liebe Übergizmo-Produzenten,

    Euer Ton aus dem Video ist ja leider nicht so berauschen, dank starkem Rauschen und Interferenzgeräuschen. Gern könnt Ihr mal unser System ausprobieren. Meldet Euch doch einfach.

    (Bezugnehmend auf das Video: Die AKG N90Q im Hands-On auf der IFA)

    Viele Grüße,
    Chris

    Produktmanager
    Audio-Technica Ltd.
    NDL Deutschland

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