Livall BH60: Der sicherste Fahrradhelm der Welt (?) im Hands On

(Foto: Übergizmo.de)

Livall hat mit dem BH60 einen Fahrradhelm entwickelt, der euch nicht nur bei Stürzen schützen, sondern auch während der Fahrt für mehr Sicherheit sorgen soll. Er kommt mit einer integrierten Beleuchtung, einer Freisprecheinrichtung und Fernbedienung für das Smartphone. Auf der IFA haben wir uns den Livall BH60 angeschaut.

Livall BH50 BH60

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Auf den ersten flüchtigen Blick sieht der BH60 wie ein herkömmlicher Fahrradhelm aus. Der Hersteller Livall hat jedoch eine ganze Menge Technik in die Kopfbedeckung integriert, die euch beim Fahrradfahren behilflich sein und für eine höhere Sicherheit sorgen soll. Neben einer hellen LED-Beleuchtung, einer Rückleuchte, einem Blinker sowie einem Headset und Bluetooth-Lautsprechern bringt der Helm auch eine Sensoren, eine Fernsteuerung für den Fahrradlenker und eine Smartphone-Halterung mit.

Der Livall BH60 verbindet sich via Bluetooth 4.0 mit einem Apple- oder Android-Smartphone, das am Lenker in der mitgelieferten Halterung steckt. Per Drahtlosverbindung kommuniziert der Fahrradhelm mit dem Mobilgerät und kann zum Abspielen von Musik oder Annehmen beziehungsweise Tätigen von Telefonaten genutzt werden. Dafür sind an beiden Seiten Lautsprecher sowie an der Vorderseite ein Mikrofon montiert. Windgeräusche sollen beim Führen von Gesprächen dank des Wind-Breaking-Mikrofons nicht stören. Gespräche lassen sich über Tasten am Helm oder über einen Button der Fernsteuerung annehmen, die wie die Smartphonehalterung am Lenker befestigt wird.

Wer häufig in Gruppen auf dem Bike unterwegs ist, der dürfte auch die Walkie-Talkie-Funktion von Livall begrüßen. Über die hauseigene App könnt ihr mit euren Freunden Nachrichten austauschen, die in Voice-Messages umgewandelt werden.

Der Helm dient aber nicht nur zur Vereinfachung der Kommunikation, sondern zugleich auch als praktischer Blinker. Über zwei Pfeiltasten der Fernbedienung könnt ihr die LED-Lampen im hinteren Bereich des Helms auf der gewünschten Seite aufleuchten lassen, um hinterher fahrenden Fahrzeugen anzuzeigen, wo ihr hinfahren wollt. Die Fernbedienung selbst stattet Livall mit einer Hintergrundbeleuchtung aus, sodass sie auch bei einer Fahrt in Dunkelheit zu erkennen ist.

(Foto: Übergizmo.de)

In den Helm wurde auch ein 3-Achsen-G-Sensor integriert, der anhand ungewöhnlicher gravitativer Beschleunigung erkennen soll, wenn ihr gestürzt seid. Der Bh60 soll dann automatisch die Warnbeleuchtung des Helms einschalten sowie einen Notruf über das Handy abgeben.

Mithilfe eines Sensors wird zudem eure Kadenz beim Radfahren erfasst, woraus Livall die Geschwindigkeit, die zurückgelegte Distanz sowie verbrauchten Kalorien berechnet. Die Daten werden dann in der Livall-Riding-App angezeigt. Hier können auch weitere Daten wie die Herzfrequenz oder Höhenmeter einfließen, falls das Smartphone entsprechend ausgerüstet ist. Um eure Reise festzuhalten, könnt ihr auch noch Fotos und Videos schießen, die in die Riding-App mit aufgenommen werden

Der Helm wird in verschiedenen Größen und Farben erscheinen. Das Gewicht beträgt ungefähr 450 gramm. Die Akkulaufzeit gibt Livall mit über 20 Stunden an. Auf der IFA wurde von an die 40 Stunden gesprochen. Um den 2200-mAh-Akku wieder aufzuladen, dient ein microUSB-Anschluss. Dies soll rund 3,5 Stunden dauern.

Der Helm wird über Indiegogo finanziert und kostet in der kleinen Ausführung 100 US-Dollar. Die größere Variante soll an die 200 Dollar kosten.

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  1. „Eine Sensoren“, was ist das für ein Deutsch? Wenn ich das schon auf der ersten Seite im ersten Absatz lese frage ich mich, hat der Autor die zehnte Klasse beendet? Der Artikel selber kann dann doch nicht besser sein, also besser nicht weiter lesen.

    MfG

    Peter Mietzelfeldt

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