AmbiLux TV: Pico-Beamer statt LEDs für das bessere Ambilight-Gefühl

(Bild: Übergizmo.de) Philips AmbiLux TV

Ambilight-TVs haben den TV-Markt vor einigen Jahren nicht so sehr revolutioniert, wie von den Herstellern erhofft. Trotzdem hält Philips an der Erweiterung des Bildes und der Farben über den Bildschirmrand hinaus fest und verwendet beim AmbiLux TV statt LEDs neun Pico-Beamer. Unser erster Eindruck während der IFA.

Philips Ambiligt Projector

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Philips Ambilux TV mit Pico-Beamern
(Übergizmo.de)

Erinnert ihr euch an Ambilight? LEDs am Bildschirmrand des Fernsehers leuchten dabei in den auf dem Bild sichtbaren Farben, um den harten Rahmen des Geräts zur Umgebung etwas aufzulockern. Philips hat auf der IFA die weiterentwickelte Form des Ambilight, den AmbiLux TV gezeigt, der ähnliches erzielt, aber völlig anders funktioniert. Auf der Rückseite des Gerätes sind neun Pico-Beamer kreisförmig angeordnet, die Teile des gezeigten Bildes an die Wand projizieren und das „Mittendrin-Gefühl“ verstärken sollen.

Statt bloßen Farben sind durch dieses Verfahren auch Konturen und Bewegungen erkennbar. Jeder der Beamer verfügt über WVGA-Auflösung (852 x 480 Pixel), die ihre Einzelbilder so überlagern, dass ein übergangsloses Bild entsteht. Damit die Projektion optimal aussieht, empfiehlt Philips einen Abstand von 20 Zentimetern zur Wand, was am besten mittels einer TV-Aufhängung erreicht wird.

Der Hersteller möchte die Geräte noch zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft in den Handel bringen. Das erste Modell wird der AmbiLux 65PUS8901 mit 65 Zoll Bildschirmdiagonale und 4K-Auflösung sein. Einen Preis nannte man uns noch nicht, ihr könnt euch jedoch vorstellen, dass sich geneigte Käufer diesen netten optischen Effekt etwas kosten lassen müssen.

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Ansonsten laufen die AmbiLux-Geräte mit Android, wodurch man Zugang zu den Apps aus Google Play erhält. Die beiliegende Fernbedienung bietet rückseitig eine QWERTZ-Tastatur, wodurch die Suche auf YouTube oder Streaming-Diensten ungemein erleichtert wird.

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