US-Gericht verurteilt Kickstarter-Projekt wegen Diebstahls

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Bei Kickstarter gibt es jede Menge tolle Projekte. Manchmal aber steckt hinter den vermeintlich ernstgemeinten Geschäftsideen auch planmäßiger Betrug. Die Macher hinter einem Projekt namens Asylum Playing Cards wurden jetzt von einem US-Gericht des Diebstahls schuldig gesprochen.

Die Hintergrundgeschichte: Die Kampagne wurde 2012 gestartet, um Geld für ein individuell gestaltetes Kartenset aufzutreiben. Statt dem ursprünglich angepeilten Ziel von 15.000 US-Dollar wurden ganze 35.000 Dollar eingesammelt. Allerdings wurden die bezahlten Karten nie versendet.

Die Macher hinter der offenbar kriminellen Kickstarter-Kampagnen müssen nun nicht nur die betrogenen Kunden im Staat Washington auszahlen, sondern auch 31.000 Dollar Strafe zahlen und die Gerichtkosten in Höhe von rund 23.000 Dollar.

Beobachter gehen davon aus, dass das US-Urteil wegweisend ist und Konsequenzen für Kickstarter haben wird. Bob Ferguson, Washingtoner Staatsanwalt, erklärte in einer Pressemitteilung: „Der Staat Washington wird nicht tolerieren, dass Diebstahl über Crowdfunding gefördert wird. Wer Geld von Kunden annimmt und seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, wird dafür zur Verantwortung gezogen.“

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Tags :Quellen:ubergizmo.com

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