PlayStation VR wird so viel kosten wie eine neue Spieleplattform

PlayStation VR (Bild: Sony)

Es wurde zu Beginn der Tokyo Game Show bestätigt, dass Sonys Project Morpheus nun offiziell unter dem Namen PlayStation VR bekannt ist. Die Frage, die den meisten nun auf der Zunge brennt ist die, wie viel die begehrliche VR-Brille kosten wird. Während ein konkreter Preis noch aussteht, nannte Andrew House, CEO von Sony Computer Entertainment, dass man mit einem Preis wie bei einer neuen Konsole rechnen müsse.

Was bedeutet das? Heißt das, wir müssen mit einem Preisschild um die 400 Euro rechnen, das der PS4 derzeit anhaftet? Die einzige vorliegende Aussage deutet jedenfalls darauf hin. „Für VR müssen die Regeln, nach denen Spiele entwickelt werden, neu geschrieben werden. Man sieht großes Interesse und viel Arbeit bei kleineren Teams, weil es mit VR möglich ist, etwas zu entwickeln, was sehr simpel, aber dennoch sehr magisch ist“, führt House weiter aus.

Lies auch: PlayStation 4: Preissenkung und Zierblenden für Japan, Gold-DualShock für Europa

Zum Launch der Virtual Reality-Brille PlayStation VR soll laut früheren Angaben von Sonys Shuhei Yoshida eine „gute Anzahl“ an Spielen angeboten werden, die der neuen Hardware den nötigen Aufwind verleihen sollen. In dem aktuellen Interview mit Bloomberg führte House diese Aussage fort und gab an, dass das Portfolio im Jahr 2016 über zehn Spiele umfassen soll. Einen ersten Einblick gab bereits der jüngste Vorstellungstrailer.

Etwas müssen sich geneigte Besucher der virtuellen Realität aber dennoch gedulden, denn ein Release der PlayStation VR ist im ersten Halbjahr 2016 geplant. Das bedeutet, unter Umständen müssen wir noch bis zu neun Monate warten. Vielleicht erfahren wir schon im Oktober auf der Paris Games Week oder spätestens Anfang Dezember in der nächsten Ausgabe der PlayStation Experience mehr.

Vielleicht auch interessant:

Die Rätsel des Game Boy aus heutiger Sicht

Bild 1 von 20

"Man kann an diesem roten Lämpchen den ungefähren Batteriestand ablesen??"
Tags :Quellen:Bloomberg
  1. Hat nicht mal kürzlich eine offizielle Sony-Stelle verlauten lassen, dass das Headset (bzw. eine „Peripherie“, wie gesagt wurde) nicht teurer sein darf, als die Konsole selbst? Oder ich bilde mir das gerade nur ein. Naja, ich denke das wird ein Erfolg werden, denn eine PS4 ist bereits in vielen Haushalten und dieses upgrade (im Gegensatz zu „Kinnect“ oder Headset-loses „Move“) wird wohl angenommen werden, evtl. zusätzlich durch den Hype, den man spüren wird durch Oculus und Vive. JEtzt noch ein God of War, oder sonstige Launch-Titel für Sony-VR.

    Fazit: Genereal Hype + quality games + ???? = profit

  2. Wundert mich wenig. Neue Technologie ist immer verhältnismässig teuer und bisher ist kaum vergleichbares auf dem Markt. Von daher ist der Preis absolut in Ordnung. Wenn die ersten Must Have spiele erschienen sind, die das Ding unterstützen, werde ich mir wohl eines holen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising