Test: The Witcher 3 (PS4) – Ein zauberhaftes Ende der Trilogie

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The Witcher 3: The Wild Hunt ist der letzte Teil der Witcher Trilogie, in welcher Geralt von Riva seine Fähigkeiten als Meisterhexer zur Schau stellt. Wir haben das Spiel für Euch bis ins kleinste Detail getestet.

The Witcher 3 PS4

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Mächtige Hexen
Quelle: Bandai Namco

Hintergrund

Vor 2 Wochen hatte ich endlich die Zeit und die Gelegenheit The Witcher 3 zwischen die Finger zu bekommen. Dieses Spiel hat so sehr überzeugt, dass hier noch ein Test unsererseits nachgereicht werden muss, obwohl das Spiel bereits vor knapp 4 Monaten veröffentlicht wurde.

The Witcher 3, welches (wie auch schon Teil 1 & 2) von den Entwicklern von CD Project RED produziert wurde, basiert auf der gleichnamigen Bücherserie des polnischen Autors Andrzej Sapkoski.

Wie Adam Kicinski, CEO von CD Project Red im Jahr 2013 erklärt, wird The Witcher 3 nun das Ende der Trilogie darstellen. Er wies aber darauf hin, dass dies nicht das Ende der Marke bedeute.

Lies auch: The Witcher 3 ging bereits über 6 Millionen Mal über die Ladentheke

Story

Das Abenteuer von Geralt knüpft unmittelbar an dem Vorgänger The Witcher 2 an. Es beginnt mit Geralts Traum über die zerstörte Hexer-Schule in Kaer Morhen. Nachdem man sieht, wie Geralt aus seinem Traum erwacht, erfahrt Ihr, dass seine ehemalige Geliebte Yennefer sich mit Euch treffen möchte. Bei diesem Treffen wird uns erzählt, dass Ciri in Gefahr ist und unsere Hilfe benötigt.

Hier nimmt Euer großes Abenteuer seinen Lauf, und Ihr begebt Euch auf die Suche nach Eurer Ziehtochter Ciri.

Die Entscheidungen, die wir im Laufe des Spiels treffen, wirken sich auch auf das Ende des Spiels aus, sodass 3 unterschiedliche Möglichkeiten geboten werden, wie das Spiel letztendlich endet.

Neben der Story ist es auch möglich, das Schicksal einzelner Charaktere im Spiel zu verändern, wie beispielsweise das von Geralt selbst. Hier könnt Ihr unter anderem beeinflussen, mit wem Ihr sesshaft werden wollt. Bei anderen Charakteren könnt Ihr beeinflussen, ob diese zu Euch stehen, sich gegen Euch wenden oder schlussendlich tot oder lebendig sind.

Gameplay

In The Witcher 3 wimmelt es nur von seltsamen Kreaturen und Monstern, die teilweise der gruseligen slawischen Mythologien entsprungen sind. Zur Erlegung ist eine richtige Vorbereitung dringend anzuraten. Habt Ihr nicht die richtigen Kräuter eingesammelt und Euer Schwert mit der richtigen Substanz eingerieben, so kann der Kampf recht mühsam sein.

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Durch die tolle Inszenierung wirken Side-Quests im Spiel als wichtiger Bestandteil der Story. Diese bieten auch einmalig gestaltete Endbosse mit eigenen Stärken und Schwächen.

The Witcher 3 bietet fast unendliche Möglichkeiten im Looten und Craften. Bevor Ihr Eure eigenen Waffen, Ausrüstungen, Tränke, Öle oder Bomben jedoch selbst Craften könnt, benötigt Ihr ein Diagram, Zutaten und etwas Geld. Die Diagramme erhaltet Ihr bspw. nach Abschluss von Quests, beim Looten oder bei einem Händler.

Für die zu erhaltenden Fähigkeitenpunkte gibt es 4 verschiedene Bäume, unterteilt in folgende Kategorien: Kampf, Zeichen, Alchemie und Allgemein. Insgesamt 70 aufeinander aufbauende Fähigkeiten könne man hier maximal erhalten. Um diese zu aktivieren, muss der Spieler so genannte Mutagene einsetzen. Hier kann ohne Probleme erst einmal experimentiert werden, bevor man sich auf etwas festlegt.

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Im Gegensatz zu The Witcher 2 wurde in diesem Spiel das Kampfsystem vereinfacht.
Die Kämpfe finden nun weitaus agiler und schneller statt. Für den Spieler ist es zudem wichtiger geworden die richtigen  Kombinationen zwischen Schlägen, Blocken und Ausweichen zu finden.

Trotz der Vereinfachung wirkt das Kampfsystem manchmal etwas träge. Speziell in den Höhlen kann man die Lust an den Kämpfen schnell verlieren.

Minispiel

Der wohl schönste Zeitvertreib in Witcher 3 ist das Kartenspiel Gwint. Ein Gwint-Match hat eine Spieldauer von 3 Runden und jeder Spieler fängt mit 10 Karten aus dem Deck an.

Mit den Karten in der Hand baut man sich taktisch sein Schlachtfeld auf. Mit verschiedenen Fähigkeits- und Wetterkarten, die beide Spieler betreffen kann, muss man taktisch vorgehen um einen Vorteil zu haben.

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Plötzliche Wendungen in letzter Sekunde bleiben hier meist aus. Das Spiel ist im Vergleich zu Blizzards Hearthstone deutlich taktischer. Die Karten für das Minispiel können in der gesamten Spielewelt gesammelt oder in speziellen Quests gewonnen werden.

Einziger Nachteil bei diesem Minispiel ist die eigene Stärke des Decks gegen Ende des Spiels. Es gibt keine Limitierung der Anzahl der Heldenkarten, die ins Deck dürfen, wodurch Decks mit Geralt, Ciri, Yen und weiteren Helden ein wenig zu stark sind. Mit ein wenig mehr Regeln hat das Spiel jedoch durchaus Potenzial für ein eigenes Spin-Off!

DLC

Zur Veröffentlichung des Spiels wurden wöchentliche kostenlose DLCs angekündigt. Mittlerweile erweitern 16 DLCs das Spiel um spannende Nebenquests.
Zusätzlich wurden 2 kostenpflichtige DLCs „Heart of Stone“ und Blood and Wine“ angekündigt, welche Euch laut Angaben von CD Project zusätzlich 30 Spielstunden liefern. Das erste kostenpflichtige DLC Heart of Stone wird bereits am 15.10.2015 erscheinen.

Fazit

Gefühlt ist das Spiel das Games of Thrones der Rollenspiele. Neben der schönen Hauptstory lässt The Witcher 3 selbst Nebenquests im vollen Glanz erstrahlen. Um The Witcher 3 spielen zu können ist es nicht notwendig die vorangegangen Teile zu spielen, da die Story auch unabhängig davon zu verstehen ist. Der Soundtrack des Spiels ist einfach genial und passt perfekt in die Fantasy Welt von The Witcher 3.

Im Genre der Rollenspiel setzt The Witcher 3 die Messlatte ganz nach oben.

plusOffene Welt

plusBrilliante Story

plusGwint

minusSteuerung hakt gelegentlich

minusKerzen neben Questgebern können nerven

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  1. abgesehen davon, dass es wirklich keinen sinn mehr macht, ein spiel fast ein halbes jahr nach veröffentlichung zu testen, liest sich der text extrem holprig und lässt jegliche struktur vermissen. von den grammatikalischen und den rechtschreibfehlern, die grundschülern unterlaufen, will ich gar nicht erst anfangen. das ist wie perlen vor die säue.

    1. Sagte die Person, welche jegliches Gespür für Grammatik und Rechtschreibung, heute Morgen unter der Dusche aus Seinem Hirn geschwemmt hat…

  2. Vermutlich rechtfertigt sich der Autor hier selbst. Weil abgesehen von der wahrscheinlich absichtlichen Kleinschreibung ist der Kommentar in beiderlei Hinsicht einwandfrei. Netter Versuch!

    1. Ich kann garantieren, dass der Kommentar nicht von mir ist. Da muss ich dich leider enttäuschen. Netter Versuch! :-)

    2. Wohl kaum, der Kommentar hat neben der permanenten Kleinschreibung auch jede Menge weitere Fehler. Die Antwort von Oho ist also durchaus gerechtfertigt. Solltest du die Fehler nicht erkennen, dann wäre es eher angebracht ein wenig Nachhilfe zu nehmen als so einen Unfug zu schreiben.

  3. Na, warum denn auch nicht? Kurz und knackig. Mal was anderes (war mental schon auf ein obligatorisch 4-seitiges Pamphlet eingestellt).

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