Serif: Samsung macht den TV zum Möbelstück

(Screenshot: Ubergizmo.de)

Heutzutage müssen Fernseher millimeterdünn sein. Sie müssen Bilder in UHD wiedergeben und dabei so viel Zoll wie möglich haben. Samsung setzt diesem Trend nun entgegen und präsentiert Serif.

Erste Bilder zu Samsungs Serif TVs

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Samsung Serif
Bildquelle: fastcodesign.com

Zugegeben, auch Samsung ist ganz maßgeblich an der Entwicklung der Fernseher verantwortlich. Auch die Südkoreaner schmeißen einen Plastik-Flatscreen nach dem anderen auf den Markt. Doch anscheinend möchte man bei Samsung nun auch andere Kundengruppen bedienen. Und deshalb wurde der Serif entwickelt, ein Produkt, welches mehr Möbelstück als TV ist.

Gemeinsam mit den französischen Designern Ronan und Erwan Bouroullec entwickelte Samsung seine neuen TV-Modelle der Serif-Serie. Serif soll das machen, was Fernseher heutzutage nicht mehr können: Sich an ihre Umgebung anpassen. In drei verschiedenen Farben wird es die Serif TVs zwischen 21 und 40 Zoll geben. Dabei lassen schon die Bilder und auch das eingebundene Video erkennen, dass die Serif-Fernseher eher wie ein formschöner Bilderrahmen wirken.

Doch nicht nur das Äußere soll Serif als Designelement ins Eigenheim bringen. Verschiedene Features wie ein „Curtain Mode“ lassen den TV als eine Art unaufdringlichen Bilderrahmen erscheinen. Muss man dafür Geld ausgeben? Für einen digitalen Bilderrahmen? Oder will Samsung etwa in die Fußstapfen der B&O Fernseher treten?

Ob man Serif wirklich als elegantes Designelement wahrnehmen kann, wird sich zeigen. Erstmal müssen die Serif-TVs natürlich noch auf den Markt. Das geschieht allerdings schon bald. Ab November können die Modelle in England, Frankreich, Schweden und Dänemark erworben werden. Wir Deutschen müssen noch etwas warten – anscheinend stehen wir nicht so auf Design. Und auch das Pricing wurde seitens Samsung noch nicht verkündet.

Tags :Via:ubergizmo.com
  1. Das Teil wird floppen! Warum?
    1. Weil „edel“ aussehende Geräte, die als Möbelstück durchgehen, nicht vom typischen Samsungkäufer nachgefragt werden.
    2. Weil Kunden, die „edel“ aussehende Geräte, die als Möbelstück durchgehen, von anderen Herstellern erwartet werden.
    3. Weil Samsung draufsteht – Würde Samsung dafür eine neue Marke etablieren, könnte es funktionieren, so aber vermutlich eher nicht.

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