Metal Gear Solid V: Verdopplung der Verkäufe bis zur Gewinnschwelle nötig

Games im Sommerloch 2015 (Bild: Konami)

Ist Metal Gear Solid V: The Phantom Pain ein Hit? Von dem ausgehend, was die Kritiker sagen, scheint das Spiel durchaus gelungen zu sein. Nun fast drei Wochen nach dem Release steht fest, dass mindestens die doppelte Menge der bisher verkauften Exemplare an den Mann gebracht werden muss, damit sich der Titel auch für Konami lohnt und die Gewinnschwelle des Spiels überschritten wird Erst dann sind die hohen Kosten der Entwicklung gedeckt.

Metal Gear Solid V: The Phantom Pain

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Der Motherbase-Mechanismus aus "Peace Walker" bekommt eine wichtigere Rolle.
Bild: Konami

Durch seine geringe Anzahl an Bugs und der sicher nicht unbeabsichtigten Diskussion über die übertrieben sexualisierte Darstellung des weiblichen Charakters „Quiet“ macht Metal Gear Solid V: The Phantom Pain seit Release von sich Reden. Das ist nicht zuletzt den Verkaufszahlen zuträglich. Doch Gewinne fährt Konami mit dem Blockbuster-Titel bis jetzt noch nicht ein.

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Wie einem Bericht des Forbes-Magazins zu entnehmen ist, kostete MGS V den Publisher stolze 80 Millionen US-Dollar. Daraus lässt sich ableiten, dass die aktuellen Verkaufszahlen noch mindestens verdoppelt werden müssen, um den Break Even-Point zu überschreiten. Die hohen Entwicklungskosten seien vor allem auf Hideo Kojimas Hang zurückzuführen, Spielelemente immer wieder zu überarbeiten.

Der derzeitige Stand attestiert dem Titel 3 Millionen verkaufte Kopien weltweit. Das bedeutet, dass Konami insgesamt 5 bis 6 Millionen Spiele verkaufen muss, um endlich Gewinne einzufahren. Davon ist im Hinblick auf das kommende Weihnachtsgeschäft allerdings stark auszugehen. Immerhin führt MGS V in Ländern wie im Vereinten Königreich die Verkaufscharts an.

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Mit der treuen Gefolgschaft der Reihe und der derzeitigen Annahme, dass es sich um Kojimas vorerst letzten Metal Gear-Titel handeln wird, dürften selbst diese immensen Kosten bald gedeckt sein.

Tags :Quellen:ForbesVia:Übergizmo.com

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